European Open

Daviscup 2017

Germany vs. Portugal

German Open 2017

BMW Open 2017

Tour

European Open
MATCH AUSWÄHLEN
Datum 2017-10-16
Ort Antwerp
Land Belgium
Preisgeld €589.185
Runde R 1
Belag Hard (i)
Feld 32
Serie ATP 250

Archiv

 

Rangliste

2017-12-11

Profil

VornameCedrik-MarcelNachnameStebeNationalitätLandGermanyAlter27 (10/09/1990)GeburtsortMuehlacker, GermanyWohnortMunich, GermanyGröße6'0" (183 cm)Gewicht154 lbs (70 kg)SpieltLeft-HandedRückhandbeidhändigProfi seit2010Einzalplatzierung82DoppelplatzierungN/AEinzel höchste Platzierung71 Höchste Einzelplatzierung am02/13/2012Höchste Doppelplatzierung376 Höchste Doppelplatzierung am07/09/2012Einzeltitel Karriere0Doppeltitel Karriere0Karriere Einzel gewonnen/verloren21-30Karriere Doppel gewonnen/verloren2-7Einzeltitel dieses Jahr0Doppeltitel dieses Jahr0Einzel dieses Jahr gewonnen/verloren6-6Doppel dieses Jahr gewonnen/verloren0-1Preisgeld Karriere$794,974Preisgeld in diesem Jahr$203,560

News & Media

     
  •   Sep, 2017
  • Stebe und Bachinger im Titelrausch

    Cedrik-Marcel Stebe und Matthias Bachinger siegreich auf der Challenger-Tour.

     



    Deutsches Traum-Wochenende auf der ATP-Challenger-Tour: Während Cedrik-Marcel Stebe das Sandplatzturnier im rumänischen Sibiu gewann, triumphierte Matthias Bachinger beim Hartplatzevent in Gwangju (Südkorea).

    Aller guten Dinge sind drei. Nach den Turniersiegen in Poprad-Tatry und Vancouver hat Cedrik-Marcel Stebe auch die mit 43.000 US Dollar dotierten Sibiu Open in Rumänien gewonnen. Im Finale bezwang der 26-jährige Linkshänder Carlos Taberner aus Spanien mit 6:3 und 6:3. In der Vorschlussrunde hatte der Topgesetzte gegen Landsmann Maximilian Marterer nur drei Spiele abgegeben.

    Durch den siebten Challenger-Titel seiner Karriere kehrt Stebe unter die Top 80 zurück. Seine Karriere-Bestmarke (ATP 71) wird der deutsche Davis-Cup-Spieler voraussichtlich noch in dieser Saison verbessern.

    Bachinger ohne Satzverlust

    Für Matthias Bachinger (ATP 269) war es der erste Challenger-Titel in dieser Saison und der vierte insgesamt. Beim mit 50.000 US Dollar dotierten Gwangju Challenger hatte sich der ungesetzte Münchner ohne Satzverlust ins Finale gespielt. Im Endspiel setzte sich der 30-Jährige mit 6:3, 6:4 gegen den taiwanesischen Qualifikanten Tsung-Hua Yang durch.

    Sechs Jahre nach seinem letzten Challenger-Coup in Athen kratzt Bachinger nun wieder an den Top 200. Der Schützling von Lars Übel war 2011 bereits die Nummer 85 der Weltrangliste.

  • Down-Under-Wochen für deutsche Herren

    Das deutsche Davis-Cup-Team trifft Anfang Februar in einem Auswärtsspiel auf Australien.



    Down-Under-Wochen im deutschen Tennis: Das Davis-Cup-Team trifft in der ersten Runde der Weltgruppe 2018 auswärts auf den diesjährigen Halbfinalisten Australien und kann somit nach den Australian Open gleich vor Ort bleiben. Dies ergab die Auslosung am Mittwoch in London. Die Auftaktrunde wird vom 2. bis 4. Februar ausgetragen, wenige Tage nach Abschluss des Grand-Slam-Turniers von Melbourne.

    Rumpfteam schafft Klassenerhalt

    Die Sieger ziehen ins Viertelfinale ein, die Verlierer kämpfen in der Relegation gegen den Abstieg. Der 28-malige Champion Australien war zuletzt mit Nick Kyrgios, Nummer 20 der Welt, als Topspieler angetreten. Die weiteren Erstrunden-Partien bestreiten Serbien gegen die USA, Italien gegen Japan, Frankreich gegen die Niederlande, Spanien gegen Großbritannien, Kasachstan gegen die Schweiz, Kroatien gegen Kanada und Belgien gegen Ungarn.

    In der laufenden Saison, die Frankreich und Belgien vom 24. bis 26. November mit dem Finale in Lille abschließen, hatte die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) ihr Auftaktmatch in Frankfurt trotz Bestbesetzung mit Jungstar Alexander Zverev und Routinier Philipp Kohlschreiber in Frankfurt gegen die Belgier 1:4 verloren. Durch ein 3:2 im Play-off in Portugal verhinderte am vergangenen Wochenende eine deutsche Rumpfmannschaft ohne Topspieler den dritten Abstieg nach 1982 und 2003.

    Welches Gesicht die deutsche Davis-Cup-Mannschaft im kommenden Jahr haben wird, ist völlig offen. Der auslaufende Vertrag von Kapitän Michael Kohlmann wird wohl verlängert werden, ob Kohlmann und Chefberater Boris Becker aber auf Alexander Zverev und dessen Bruder Mischa (beide Hamburg) setzen können, ist nicht gesichert.

    Zverevs und Kohlschreiber wieder dabei?

    Die Zverevs hatten wie Routinier Philipp Kohlschreiber (Augsburg) auf einen Einsatz im Abstiegskampf gegen Portugal kurz nach den US Open verzichtet. Alexander Zverev, generell dem Davis Cup nicht abgeneigt, hatte sich auf Betreiben seines Umfelds gegen einen Einsatz und für eine Ruhepause entschieden, Mischa Zverev wäre auf Sand gegen die Portugiesen wohl ohnehin nur eine Option für das Doppel gewesen - im Gegensatz zu Kohlschreiber, dessen Verzicht bei Becker auf Unverständnis gestoßen war.

    Die deutsche B-Mannschaft hatte sich in Portugal solide präsentiert, gegen zweitklassige Gegner aber nicht unbedingt für höhere Aufgaben empfohlen. Jan-Lennard Struff (Warstein), der durch einen Fünf-Satz-Sieg gegen Joao Sousa den entscheidenden dritten Punkte geholt hatte, sowie Cedrik-Marcel Stebe (Vaihingen/Enz), der zuvor ebenfalls Sousa bezwungen hatte, wären wohl erneut Notlösungen.

  • 3:1! Struff sichert Klassenerhalt!

    Jan-Lennard Struff behält die Nerven

     

    Jan-Lennard Struff hat die Nerven behalten und mit einem starken Auftritt in fünf Durchgängen den Klassenerhalt für das deutsche Team gesichert.



    Das deutsche Davis-Cup-Team bleibt mindestens ein weiteres Jahr in der Weltgruppe der 16 besten Tennis-Nationen. Jan-Lennard Struff holte vor den Augen von Chef-Berater Boris Becker im Relegationsduell in Oeiras den entscheidenden dritten Punkt für die ersatzgeschwächte DTB-Auswahl gegen Gastgeber Portugal.

    Der 27 Jahre alte Warsteiner setzte sich im Spitzeneinzel gegen Joao Sousa nach einer Achterbahnfahrt über 3:13 Stunden 6:0, 6:7 (3:7), 3:6, 7:6 (8:6), 6:4 durch. Dabei wehrte Struff im vierten Satz einen Matchball mit Serve-and-Volley ab.

    Struff hatte am Samstag an der Seite des Davis-Cup-Debütanten Tim Pütz (Frankfurt) das Doppel in fünf Sätzen gewonnen und damit die Weichen für den Klassenerhalt gestellt. Den ersten Punkt hatte Cedrik-Marcel Stebe (Vaihingen/Enz) am Freitag geholt. Das vierte Einzel war beim Stand von 3:1 ohne Bedeutung für den Ausgang der Partie.

    Gegen wen Deutschland im kommenden Jahr (2. bis 4. Februar) in der ersten Runde antritt, entscheidet sich bei der Auslosung am kommenden Mittwoch (20. September, 15.00 Uhr MESZ) in London. Das Team des Deutschen Tennis Bundes (DTB) startet 2018 in seine 14. Saison in der Weltgruppe nacheinander.

  • Nur noch ein Punkt fehlt

    Jan-Lennard Struff und Tim Pütz gewinnen Fünf-Satz-Krimi.

    Wichtiger Erfolg für das deutsche Davis-Cup-Doppel: Jan-Lennard Struff und Tim Pütz besiegten Joao Sousa und Gastao Elias in fünf Sätzen. Damit fehlt dem Team von Michael Kohlmann nur noch ein Sieg zum Klassenerhalt.

     



    Chef-Berater Boris Becker darf bei seiner Rückkehr ins deutsche Davis-Cup-Team mehr denn je auf ein Happy End hoffen. Nach dem Zittersieg des Duos Jan-Lennard Struff und Tim Pütz im Doppel fehlt der ersatzgeschwächten DTB-Auswahl in der Relegation gegen Gastgeber Portugal nur noch ein Sieg zum Klassenerhalt in der Weltgruppe der 16 besten Tennis-Nationen.

    Struff und Debütant Pütz setzten sich in Oeiras gegen Joao Sousa und Gastao Elias nach 3:37 Stunden 6:2, 4:6, 6:7 (5:7), 6:4, 6:4 durch und brachten Deutschland vor den beiden abschließenden Einzeln am Sonntag (ab 12.00 Uhr MESZ/DAZN) mit 2:1 in Führung. Am Freitag hatte Cedrik-Marcel Stebe (Vaihingen/Enz) überraschend Joao Sousa geschlagen, ehe Struff ebenso unerwartet gegen Pedro Sousa verlor.

    Der 27 Jahre alte Warsteiner, in Abwesenheit der Top-Spieler Alexander Zverev, Mischa Zverev und Philipp Kohlschreiber die Interims-Nummer eins im Team des Deutschen Tennis Bundes (DTB), wurde seiner ihm zugedachten Führungsrolle auch am Samstag über weite Strecken nicht gerecht. Er durfte sich zunächst bei Pütz bedanken, der in seinem ersten Einsatz für Deutschland kaum Nerven zeigte, und das Duo im Spiel hielt. Im Entscheidungssatz fand Struff aber zu seiner Form zurück.

    Bundesliga-Erfahrung

    Ob Struff, immerhin der am besten platzierte Spieler beider Teams, nach den beiden schwachen Vorstellungen am Sonntag gegen Joao Sousa im Spitzeneinzel zum Einsatz kommt, ist fraglich. Teamchef Michael Kohlmann steht noch Neuling Yannick Hanfmann (Karlsruhe) zur Verfügung. Für das zweite Einzel gegen Pedro Sousa ist Stebe gesetzt.

    Kohlmann und Berater Becker hatten am Samstag wie erwartet auf Struff und Pütz gesetzt, die gemeinsam in der Bundesliga für Blau-Weiß Halle aufschlagen und in der vergangenen Woche beim Challenger-Turnier in Genua triumphiert hatten. Nach zehn Niederlagen in den letzten 13 Davis-Cup-Doppeln sollte die Eingespieltheit den Ausschlag für die Gäste geben - soweit der Plan des früheren Spezialisten Kohlmann.

    Tatsächlich starteten Struff und Pütz stark in die Partie, vergaben allerdings zu viele Chancen und damit eine vorzeitige Entscheidung. Im dritten Satz verspielte das Duo sogar eine 5:3-Führung. Der zweimalige Davis-Cup-Sieger Becker versuchte, sich in der deutschen Box bemerkbar zu machen, sprach kurz mit Kapitän Kohlmann, feuerte an und zeigte seine berühmte Becker-Faust.

    Im fünften und entscheidenden Durchgang erreichte der Krimi vor 1500 Zuschauern im Clube de Ténis do Jamor seinen Höhepunkt. Als Elias beim Stand von 4:4 einen Volley ins Aus setzte, hatten die Gäste die Vorentscheidung geschafft. Im letzten Aufschlagspiel behielt Pütz die Nerven und fiel Struff erleichtert in die Arme.

  • 1:1 in Portugal: DTB-Team zittert weiter

    Jan-Lennard Struff hat die große Chance vergeben, dem ersatzgeschwächten deutschen Davis-Cup-Team in Portugal den Weg zum Klassenerhalt in der Weltgruppe zu ebnen.



    Nach dem überraschenden Sieg des Rückkehrers Cedrik-Marcel Stebe verlor der favorisierte Warsteiner gegen den Weltranglisten-107. Pedro Sousa deutlich mit 2:6, 5:7, 6:7 (5:7). Vor dem Doppel am Samstag (15.30 Uhr live auf DAZN und im LIVETICKER) steht es damit in Oeiras 1:1.

    "Hätte uns das vorher jemand gesagt, wären wir damit zufrieden gewesen", sagte Boris Becker, der erstmals in seiner Funktion als Head of Men's Tennis zur deutschen Delegation gehört: "Stebe hat toll gekämpft, da keimte schon ein Funken Hoffnung auf das 2:0 auf. Struff hatte schwierige Bedingungen, das war fast schon orkanartig."

    Unterstützt von Boris Becker, der in der DTB-Auswahl sein Debüt als Head of Men's Tennis gab, hatte Stebe (26) die Gäste zum Auftakt in Führung gebracht. Fünf Jahre nach seinem letzten Davis-Cup-Einsatz setzte sich der Linkshänder aus Vaihingen/Enz gegen den portugiesischen Spitzenspieler Joao Sousa nach 2:36 Stunden mit 4:6, 6:3, 6:3, 6:0 durch.

    Nachdem Stebe mit Satz und Break in Rückstand gelegen hatte, tauchte Becker in der Box auf, und das Match drehte sich. Zuvor hatte der dreimalige Wimbledonsieger Struff (27) auf dessen Einzel vorbereitet. "Er hat mich schon angespornt", sagte Stebe: "Wenn Boris da ist, will man gutes Tennis spielen. Ich nehme jeden Krümel mit, den er mir gibt."

    Stebes Comeback

    Seinen dritten Einzelsieg im Davis-Cup wollte er jedoch nicht nur auf Beckers Tipps zurückführen. "Eine meiner Stärken ist, dass ich zurückkommen und dem Gegner zeigen kann: Um mich zu schlagen, musst du schon vier Stunden spielen."

    Stebe war wie Yannick Hanfmann (Karlsruhe) und Doppelspieler Tim Pütz (Frankfurt) nur durch die Absagen der Top-Spieler Alexander Zverev, Mischa Zverev und Philipp Kohlschreiber ins Team gerutscht. 2012 hatte er die Mannschaft des Deutschen Tennis Bundes (DTB) mit einem Sieg gegen den Australier Lleyton Hewitt vor dem Abstieg aus der Weltgruppe der 16 besten Nationen gerettet. Teamchef Michael Kohlmann hat für das Doppel Hanfmann und Pütz nominiert, darf allerdings noch kurzfristig umstellen.

  • Stebe bringt DTB-Team in Führung

    Davis Cup: Cedrik-Marcel Stebe bezwingt Joao Sousa.

    Cedrik-Marcel Stebe (26) hat dem ersatzgeschwächten deutschen Davis-Cup-Team den Klassenerhalt in der Weltgruppe ein gutes Stück näher gebracht. Und schickt Jan-Lennard Struff mit einer Führung in das zweite Einzel (jetzt im kostenlosen LIVESTREAM auf SPOX und tennisnet.com, das ganze Wochenende live auf DAZN).



    Stebe schlug im Clube de Ténis do Jamor von Oeiras den portugiesischen Spitzenspieler Joao Sousa nach 2:36 Stunden 4:6, 6:3, 6:3, 6:0. Dabei war zu Beginn der Partie war noch vieles gegen die deutsche Nummer zwei gelaufen.

    Während Boris Becker, der in seiner Funktion als Head of Men's Tennis erstmals die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) betreut, Jan-Lennard Struff (Warstein) auf dessen Einsatz vorbereitete, lag Stebe mit Satz und Break in Rückstand. Erst als Becker in der deutschen Box auftauchte, drehte sich bei böigem Wind das Match, das nur 500 Zuschauer verfolgten - darunter 50 Anhänger aus Deutschland.

    Stebe war wie Yannick Hanfmann (Karlsruhe) und Doppelspieler Tim Pütz (Frankfurt) nur durch die Absagen der Top-Spieler Alexander Zverev, Mischa Zverev und Philipp Kohlschreiber ins Team gerutscht. Fünf Jahre nachdem Stebe dem DTB mit einem Sieg über Australiens ehemaligen Weltranglistenersten Lleyton Hewitt die Klasse der besten 16 Tennis-Nationen gesichert hatte, feierte er ein beeindruckendes Comeback.

    Erster Schritt zum Klassenerhalt

    Portugals einzigem Top-100-Spieler Joao Sousa war der Druck anzumerken, der auf ihm lastet. Die Chance, sein Land erstmals in der Geschichte des Davis Cup in die Weltgruppe zu führen, lähmte die Nummer 57 der Weltrangliste, nach einem Wutausbruch im dritten Satz kassierte Sousa eine Verwarnung. Stebe spielte dagegen mit dem Selbstvertrauen auf, das er nach seiner Verletzungsmisere durch zwei Titel auf der zweitklassigen Challenger-Tour gesammelt hatte. Mittlerweile ist er wieder auf Platz 90 des Rankings geklettert.

    Das DTB-Team hatte im Februar in Bestbesetzung mit den Zverev-Brüdern, Kohlschreiber und Struff überraschend gegen Belgien verloren und war so in Abstiegsgefahr geraten. Becker gelang es nicht, die Führungsspieler für den Davis Cup zu begeistern. Dank Stebe wächst dennoch der Glaube an ein weiteres Jahr in der Weltgruppe, da weder Pedro Sousa im zweiten Einzel noch Gastao Elias oder Joao Domingues zur absoluten Weltklasse gehören.

  • "Schon Beckers Anwesenheit spornt uns an"

    Davis Cup, Portugal vs. DTB: Cedrik-Marcel Stebe im Interview.

    Das DTB-Team muss in der Davis-Cup-Relegation in Portugal ran (beide Einzel am Freitag ab 12 Uhr im kostenlosen LIVESTREAM auf SPOX und tennisnet.com, das ganze Wochenende live auf DAZN). Teil der Mannschaft ist endlich auch wieder Cedrik-Marcel Stebe. Einst die Nummer 71 der Welt und eine der Hoffnungen im deutschen Tennis, wurde er durch eine beispiellose Verletzungsgeschichte für zweieinhalb Jahre außer Gefecht gesetzt. Im Interview spricht der 26-Jährige über seine Leidenszeit, das Klavier als Rettungsanker, sein legendäres Duell gegen Lleyton Hewitt und die Hilfe von Boris Becker.



    SPOX/Tennisnet: Herr Stebe, was hätten Sie vor einigen Wochen jemandem geantwortet, wenn er Ihnen prognostiziert hätte, an diesem Wochenende im Davis Cup dabei zu sein?

  • Mit Boris Becker gegen den Absturz

    Boris Becker soll zusätzliche Kräfte freisetzen.

    Boris Becker hat bei der Davis-Cup-Relegation in Portugal seinen ersten offiziellen Auftritt als Head of Men's Tennis. Der Leimener soll allein mit seiner Anwesenheit dringend benötigte Kräfte für den Kampf gegen den Abstieg freisetzen.

     



    Boris Becker kniff die Augen zusammen und blinzelte angestrengt in die portugiesische Spätsommer-Sonne. Die Frage nach dem möglichen Absturz in die sportliche Bedeutungslosigkeit behagte dem Tennis-Idol aus Leimen nicht. "Das sind für mich ungelegte Eier. Wir spielen auf Sieg. Alles andere findet in meinem Kopf nicht statt", sagte Becker energisch. Einen Tag vor Beginn der Davis-Cup-Relegation in Oeiras musste sich allerdings auch der neue Kopf des deutschen Männertennis mit dem drohenden Abstieg aus der Weltgruppe befassen. Ohne die Brüder Alexander und Mischa Zverev sowie Philipp Kohlschreiber stemmt sich im Clube de Ténis do Jamor eine deutsche B-Mannschaft gegen den Gang in die Zweitklassigkeit.

    "Muss auf die Spieler zugehen"

    Nur wenige Wochen nach seiner Rückkehr zum Deutschen Tennis Bund (DTB) ist Becker als Krisenmanager gefordert, dabei wollte der dreimalige Wimbledonsieger zunächst für das große Bild in der Öffentlichkeit zuständig sein. In Portugal muss er sich um die unerfahrenen Neulinge Tim Pütz und Yannick Hanfmann kümmern, die Interims-Nummer eins Jan-Lennard Struff starkreden und Cedrik-Marcel Stebe die Nervosität vor dem Auftakt am Freitag (12.00 Uhr MESZ, im Livestream auf tennisnet.com und DAZN) gegen den favorisierten Joao Sousa nehmen.

    Unmittelbar nach seiner Ankunft am Mittwochabend nahm Becker daher seine Arbeit auf und ergriff beim offiziellen Teamdinner das Wort. "Ich muss auf die Spieler zugehen", erklärte er: "Ich hoffe, mit meiner Präsenz und meinen Worten ihnen etwas den Druck nehmen zu können." Becker ist sich seiner Rolle bewusst, er ist der Fixstern im deutschen Team, um den sich alles dreht, auf den alle Augen gerichtet sind.

    Daher beeilte er sich auch, die Verantwortung von DTB-Kapitän Michael Kohlmann herauszustellen. "Wir haben uns in den letzten Wochen häufig ausgetauscht, aber er hat das letzte Wort. Michael entscheidet", sagte Becker. Während der Partien wird er in der Box hinter der Bande Platz nehmen, Kohlmann sitzt auf der Bank und hat direkten Einfluss auf die Spieler.

    Becker als Ansporn

    Rückkehrer Stebe, der Deutschland schon einmal vor dem Abstieg gerettet hatte, ehe er jahrelang mit Verletzungen kämpfte, setzt dennoch auf den Faktor Becker. "Er spornt uns an, mit seinen Tipps können wir hoffentlich noch besser spielen", sagte der kürzlich unter die Top 100 der Weltrangliste zurückgekehrte Linkshänder. Struff, mit vier Einsätzen der erfahrenste deutsche Davis-Cup-Spieler, hält Becker "für eine Bereicherung".

    Auf den Weltranglisten-54. aus Warstein wird es in Portugal besonders ankommen, zumal er nach dem Start am Freitag gegen Pedro Sousa auch im Doppel am Samstag (15.30 Uhr MESZ auf DAZN) und im Spitzeneinzel am Sonntag (12.00 Uhr MESZ auf DAZN) gegen Joao Sousa zum Einsatz kommen kann. Struff traut sich das Mammutprogramm zu, gestärkt durch Beckers Zuspruch: "Er ist der Führungsspieler im Team und wird von seinen Kollegen als dieser akzeptiert."

    Auch dank Struff beziffert Becker die Chancen auf den Verbleib in der Weltgruppe auf 50:50, "die Tagesform wird entscheiden", glaubt er. Kapitän Kohlmann sieht es ähnlich, "es wäre aber auch kein guter Einstieg, Boris zu widersprechen", scherzte der frühere Doppelspezialist. Nur eines wäre zum Start der nächsten "Becker-Ära" im deutschen Männertennis noch schlimmer: der Absturz in die Zweitklassigkeit nach 13 Jahren unter den 16 Top-Nationen.

  • Stebe eröffnet gegen Sousa

    Cedrik-Marcel Stebe und Jan-Lennard Struff bestreiten Auftakteinzel

     

    Cedrik-Marcel Stebe und Joa Sousa bestreiten das Auftakteinzel in der Davis-Cup-Relegation zwischen Portugal und Deutschland.



    Cedrik-Marcel Stebe und Jan-Lennard Struff bestreiten am Freitag die Auftakteinzel in der Davis-Cup-Relegation gegen Gastgeber Portugal. Teamchef Michael Kohlmann entschied sich in Absprache mit Tennis-Idol Boris Becker für das Duo und gegen Neuling Yannick Hanfmann (Karlsruhe), der zunächst für das Doppel am Samstag (15.30 Uhr MESZ) an der Seite des Frankfurters Tim Pütz nominiert ist.

    Stebe (Vaihingen/Enz), der vor seiner Verletzungsmisere im bislang einzigen Davis-Cup-Einsatz Deutschland 2012 den Klassenerhalt in der Weltgruppe gesichert hatte, trifft im ersten Einzel am Freitag (12.00 Uhr, live und gratis auf tennisnet.com) auf die portugiesische Nummer eins Joao Sousa. Struff (Warstein) bekommt es im Anschluss mit Pedro Sousa zu tun.

    Am Sonntag (ab 12.00 Uhr MESZ) sollen auf dem Sandplatz im Clube de Ténis do Jamor von Oeiras zunächst die Spitzenspieler Struff und Joao Sousa, anschließend Stebe und Pedro Sousa aufeinandertreffen. Umstellungen sind allerdings kurzfristig möglich. Voraussichtlich werden Struff und Pütz, die gemeinsam in der Bundesliga für Halle antreten, im Doppel aufschlagen.

    Nach den Absagen der Zverev-Brüder Alexander und Mischa sowie von Philipp Kohlschreiber muss die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) mehr denn je um den Klassenerhalt bangen. Zuletzt gehörte der dreimalige Davis-Cup-Champion vor 13 Jahren nicht zu den besten 16 Tennis-Nationen. In Portugal gehört der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker erstmals in seiner neuen Funktion als Head of Men's Tennis zur deutschen Delegation.

    Die Auslosung im Überblick:

    Freitag (Spielbeginn 12.00 Uhr MESZ/tennisnet.com/spox.com und DAZN):

    • Cedrik-Marcel Stebe (ATP-Nr. 90) - Joao Sousa (Nr. 57)
    • Jan-Lennard Struff (Nr. 54) - Pedro Sousa (Nr. 107)

    Samstag (15.30 Uhr MESZ/DAZN):

    • Tim Pütz/Yannick Hanfmann - Joao Sousa/Gastao Elias

    Sonntag (12.00 Uhr MESZ/DAZN):

    • Struff - J. Sousa
    • Stebe - P. Sousa
  • "Kommt mir vor wie ein Wunder"

    Das imponierende Comeback des Cedrik-Marcel Stebe

    Er war jahrelang verletzt - und legte dann ein Traumjahr 2017 hin. "Ich hatte nie so viel Spaß am Tennis wie jetzt", schwärmt Cedrik-Marcel Stebe, und daran ändert hoffentlich auch sein Zweitrunden-Aus in New York nichts.



    Es gab immer wieder die ganz schweren, ganz dunklen Tage. Die Tage voller Zweifel und Resignation. Die Tage, an denen Cedrik-Marcel Stebe (26) "am Boden zerstört" und knapp davor war, "alles hinzuschmeißen". Die Tage, an denen er sich fragte, warum das Schicksal ausgerechnet ihm immer neue, grausame Streiche spielte. "Es war oft so, dass ich kein Licht mehr sah am Ende des Tunnels", sagt Stebe. Einst war er das Zukunftsgesicht des deutschen Tennis, einer jener jungen, aufstrebenden Spieler, die für Furore im ATP-Wanderzirkus, aber auch im Davis-Cup-Team sorgten. Und dann, plötzlich und unerwartet, war Stebe nur noch das Sorgenkind, der Dauerpatient, der ewig Verletzte. Er verschwand völlig aus der öffentlichen Wahrnehmung, selbst viele Insider wußten nicht, was aus ihm und seiner Karriere geworden war - und werden sollte.

    Doch hier, bei den US Open 2017, war er auf einmal wieder da, auf einer großen Bühne, bei einem der schillernden Grand Slam-Turniere - und auch wenn er sich am Donnerstag nach einer Vier-Satz-Niederlage gegen Damir Dzumhur (Bosnien-Herzegowina) aus New York verabschieden musste, war er doch ein Gewinner unter vielen frühen Verlierern im deutschen Lager. Im Januar 2013 hatte Stebe, der zwischenzeitlich fast 30 Monate lang außer Gefecht gesetzt war im professionellen Tennisbetrieb, sein letztes Topturnier bestritten, bei den Australian Open. Nun begeisterte der Mittzwanziger aus Vaihingen an der Enz vorübergehend sogar als Comeback-Phänomen der US Open, mit erfolgreich überstandener Qualifikation und einem Erstrundensieg. "Das ist eine tolle Story, diese Rückkehr in die Weltspitze nach so viel Pech", befand DTB-Herrenchef Boris Becker. Gegen Dzumhur hatten sich Verschleißerscheinungen bei Stebe bemerkbar gemacht, es zwickte in der Hüfte und im Oberschenkel. Immerhin 40 Matches hatte er in den letzten zehn Wochen bestritten. "Jetzt muss ich mal etwas Kraft schöpfen, mal zurückdrehen", sagte Stebe.

    "Sicher war das nicht"

    Stebes bisher größter Tennismoment hatte sich vor rund fünf Jahren am Hamburger Rothenbaum abgespielt. Da kam der Schwabe plötzlich im letzten Einzel der Relegationspartie gegen Australien zum Einsatz, beim Stand von 2:2 musste er raus auf den Centre Court, zum Duell gegen Altmeister Lleyton Hewitt. Stebe bestand die Herausforderung mit Bravour, er überrumpelte Hewitt in drei Sätzen. Er bewahrte Deutschland vor dem Abstieg, er war auf einmal ein Davis Cup-Held. Aber was er nach Jahren voller Schmerzen und Sorgen, voller Ängste und Ungewissheiten nun schaffte, war allemal höher zu bewerten als jener schlagzeilenträchtige Erfolgsmoment gegen Hewitt. "Dass ich hier stehe und wieder Grand Slam-Tennis spiele, kommt mir wie ein kleines Wunder vor. Sicher war das nicht immer", sagte Stebe nach dem US Open-Abenteuer in New York.

    Immer wieder hatte er von diesem Augenblick geträumt, von der Rückkehr auf die größten Tennisbühnen. Und dieser Traum hielt auch seine Moral aufrecht, seinen Kampfeswillen, seine Leidenschaft. Sich gegen immer neue Widrigkeiten zu behaupten, Verletzungen serienweise wegzustecken, das stählte ihn. Machte ihn mental härter und stärker als jemals zuvor. Alles ließ er schließlich hinter sich: Hüftverletzungen, Beckenentzündungen, Streßfrakturen, Probleme mit der Lendenwirbelsäule, auch noch eine Leistenoperation. Stetig und beharrlich kämpfte er sich in der Rangliste nach oben, noch im letzten Jahr stand er um Platz 600, dann schaffte er es unter die Top 500, die Top 200.

    Wiedereinstieg in die Top 100

    Und jetzt, nach dem Auftritt in New York, war er seinen eigenen Erwartungen, dem persönlichen Plansoll, schon deutlich voraus - als neuer, alter Top 100-Spieler. "Das hatte ich für diese Saison nicht erwartet. das ist unglaublich." Selbstbewusstsein hatte er zuletzt auch aus starken Auftritten bei Challenger-Turnieren bezogen, vor den US Open gewann er einen gutbesetzten Wettbewerb im kanadischen Vancouver, rauschte dann durch die US Open-Qualifikation hindurch. "Ich bin ein anderer Spieler geworden. Aggressiver, druckvoller, dynamischer", sagt Stebe, der in seinem ersten Tennisleben bis auf Platz 71 der Rangliste sprang, "ich hatte nie so viel Spaß am Tennis wie jetzt."

    Als er sich mit den Verletzungen herumschlug, viele Monate, viele Jahre, entdeckte Stebe auch eine Welt jenseits des Tennis. Er traf sich öfters mit alten Freunden, er griff zu Büchern. Und er spielte vor allem wieder mehr Klavier, eine Leidenschaft seit frühester Kindheit. Doch nun schlägt Stebe erst mal wieder andere Töne an, auf dem Tennisplatz, der andere Tastenbetrieb kommt ein wenig zu kurz. "Aber wenn ich kann, dann spiele ich. Es ist gut für die eigene Kreativität", sagt er.

  •   Aug, 2017
  • Stebe verpasst Überraschung, Brown raus

    Verletzter Cedrik-Marcel Stebe bei den US Open ausgeschieden.

    Qualifikant Cedrik-Marcel Stebe hat bei den US Open eine weitere Überraschung verpasst und ist in der zweiten Runde ausgeschieden. Auch Dustin Brown ist ausgeschieden.



    Qualifikant Cedrik-Marcel Stebe schlich geplagt von Schmerzen in der Hüfte geschlagen vom Platz. Er unterlag dem Bosnier Damir Dzumhur (ATP-Nr. 56) nach starkem Beginn mit 6:4, 4:6, 0:6, 1:6. "Es ist enttäuschend, denn ich hätte gewinnen können, wenn ich fit gewesen wäre. Es ist blöd gelaufen", sagte Stebe, der im dritten Satz eine medizinische Auszeit nehmen musste.

    Der 26-Jährige, im Ranking an Position 107 geführt, hatte sich in den vergangenen Jahren einer Hüft- beziehungsweise Becken-OP unterziehen müssen. Dazu kam eine Stressfraktur sowie eine Knochenentzündung. "Wenn noch etwas passiert wäre, hätte ich wohl schon aufgehört", sagte der Hobby-Klavierspieler aus Vaihingen/Enz. 2012 war Stebe schon einmal die Nummer 71 der Welt.

    Wenig später schied Dustin Brown (Winsen/Aller) als 13. deutscher Profi durch ein 1:6, 3:6, 6:7 (3:7) gegen den Spanier Roberto Bautista Agut (Nr. 11) aus. Nur Mischa Zverev (Hamburg/Nr. 23) und Julia Görges (Bad Oldesloe/Nr. 30) stehen bislang in der dritten Runde.

  • US-Open: Deutsches Trio übersteht Qualifikation

    Stebe, Marterer und Zaja im Hauptfeld. Cedrik-Marcel Stebe, Maximilian Marterer und Anna Zaja haben sich bei den US Open für das Hauptfeld qualifiziert. Nur Peter Gojowczyk verlor im Quali-Finale.



    Drei von vier DTB-Profis haben das Quali-Finale in Flushing Meadows erfolgreich überstanden. Der an neun gesetzte Cedrik-Marcel Stebe setzte sich gegen den Kolumbianer Alejandro Gonzalez mit 6:2, 6:4 durch und steht zum zweiten Mal nach 2012 im Hauptfeld der US Open.

    Für Maximilian Marterer und Anna Zaja ist es die erste erfolgreiche Qualifikation bei einem der vier Majors. Gegen den topgesetzten Argentinier Leonardo Mayer behielt Marterer mit 6:4 und 7:5 die Oberhand. Zaja behauptete sich in einem spannenden Dreisatzmatch gegen die Südkoreanerin Su Jeong Jang mit 6:4, 5:7, 6:4.

    Peter Gojowczyk konnte seine bessere Setzung nicht nutzen. Die Nummer acht der Qualifikation unterlag dem Italiener Stefano Travaglia (Nr. 30) 3:6, 3:6. Shootingstar Denis Shapovalov hat ebenfalls den Sprung ins Hauptfeld geschafft. Der zweitgereihte Kanadier ging mit dem Tschechen Jan Satral über die volle Distanz.

  • "Es war nicht immer leicht"

    Cedrik-Marcel Stebe über seinen schwierigen Weg zurück. Er spielt aktuell das Tennis seines Lebens - und das nach rund drei Jahren mit einer Verletzung nach der anderen. Bei den US Open will Cedrik-Marcel Stebe heute einen weiteren Schritt machen.



    Er ist aktuell einer der Spieler der Stunde: Cedrik-Marcel Stebe kam mit einem 6:0, 6:1-Finalsieg vom ATP-Challenger (100.000 US-Dollar) in Vancouver nach New York - ein Erfolg, der ihn wieder in Reichweite der Top 100 brachte, konkret auf Rang 106.

    Seine höchste Platzierung hatte Stebe im Jahr 2012 erreicht, Platz 71. Dann ging der Teufelskreis los. Eine Hüft-OP, Rückenprobleme durch die Fehlbelastung auf Krücken, eine Knochenentzündung, Becken-OP, Stressfraktur... "Was habe ich getan, um das zu verdienen", habe er sich gefragt, so Stebe im Talk mit der ATP. "War etwas mit meinem Körper nicht in Ordnung? Es war ebenso ein mentaler wie physischer Kampf." Vor allem, nachdem er bereits vor einiger Zeit wieder angreifen wollte. "Ich war fast bereit, um Turniere zu spielen und wurde wieder umgeworfen", beschreibt er die Zeit der letzten Jahre. "Ich war da nicht immer positiv gestimmt."

    Bei den US Open hat Stebe die erste Quali-Hürde gegen Aldin Setkic in zwei Durchgängen gemeistert, heute Abend geht es gegen Mirza Basic um den Einzug ins Finale und die Möglichkeit, am Montag im Hauptfeld zu stehen. Die Chancen sind da, zumal Stebe unerwartet gut trifft. "Ich hatte nicht erwartet so gut zu spielen, um ehrlich zu sein. Es ist ein komisches Gefühl, aber ich bin glücklich darüber."

  • Bent But Not Broken, Stebe Soars After Three Years On Sidelines

    On precipice of a Top 100 return, 26 year old looks to build on Challenger success at the US Open.



    Cedrik-Marcel Stebe had his doubts if he would ever play professional tennis again. Every player has a breaking point and the 26 year old was closing in on discovering his, as he sat at home recovering from a multitude of injuries... for nearly three years.

    "I was struggling with myself. I was thinking 'What did I do to deserve this?' I didn't do anything wrong. Was there something wrong with my body? It was as much of a mental struggle as it was a physical one."

    Hip impingement surgery. Lower back ailment. Pubic bone inflammation. Pelvic surgery to insert netting. Stress fracture of the pubic bone.

    The list is nearly as painful to read as it was for Stebe to endure. But when the body fails, perseverance prevails. As the German returns to the US Open for the first time since 2013, roaming the grounds of the USTA Billie Jean King National Tennis Center, memories have been flooding back. But as the former World No. 71 has learned throughout his comeback, these moments of nostalgia are exactly what fuel him to rediscover his top level and return to the Top 100.

    "I'm playing different now than I was when I was 71 in the world (in 2012)," Stebe told ATPWorldTour.com. "Your game is always developing in every direction. I'm trying to play a little more aggressive now than I used to. There are many young players that try to hit it hard and have a good serve. You need to adjust it as well."

    To say that Stebe has been on a tear since returning to full-time competition on the ATP Challenger Tour and ATP World Tour in March 2016, would be an understatement. This time last year, the 26 year old was attempting to qualify for a Challenger in Alphen, The Netherlands. Now, up nearly 500 spots in the Emirates ATP Rankings, the World No. 106 is back in New York seeking a successful US Open qualifying campaign to push him inside the Top 100 and beyond.

    Stebe has significant momentum at his back as he enters the final Grand Slam of the year, after cruising to the title at the Odlum Brown VanOpen - a $100,000 ATP Challenger Tour event - on Sunday. A 6-0, 6-1 rout of 74th-ranked Jordan Thompson in the final capped a dominant week on the hard courts of Hollyburn Country Club.

    "I wasn't missing any balls and made just a few unforced errors. Mentally I was feeling really good and I was just playing really well. I was right on point. Maybe he wasn't feeling 100 per cent, maybe 95, but that is usually not good enough against me."

    Stebe looks back on the entire five-year experience as a wake-up call. Nothing is guaranteed in life, especially as a professional tennis player. At age 21, the German was playing the best tennis of his young career before undergoing surgery for a hip impingement in 2013. He explains that walking on crutches afterwards led to lower back problems as he shifted weight to one side of his body.

    Seeking a swift recovery from the setback, he started practising again, but the pain returned. This time, it was above his pelvis. An MRI revealed inflammation, which persisted for 10 months. Surgeons needed to insert netting to stabilize the gut and prevent it from creating tension against the muscles and pubic bone. Hoping the worst was behind him, Stebe suffered another blow to his comeback soon after returning to the court. A second MRI showed a stress fracture on the other side of the pelvis.

    "I was struggling with myself. You may have a surgery or an injury, but then you recover from it and start playing again. For me, I was almost tournament ready and then I got knocked out again. I visited many doctors and it's just been a mental struggle for me. I wasn't always positive."

    Stebe says the turning point in his comeback was a run to the quarter-finals at the Banque Eric Sturdza Geneva Open in May. A lucky loser, it was his first appearance in the last eight of an ATP World Tour event in five years. He would also score his first Top 50 win since the 2012 US Open, upsetting countryman Jan-Lennard Struff.

    Stebe's success in Geneva was the catalyst for his surge up the Emirates ATP Rankings, subsequently claiming the title at the Challenger in Poprad Tatry, Slovakia and finishing runner-up on home soil in Marburg two week later. He would reach the second round at the ATP World Tour 500 event in Hamburg as a qualifier, before notching a second Challenger title of the season in Vancouver.

    "It means a lot to me. I didn't know if I was ever going to come back after such a long time away," Stebe added. "Nothing is certain at this stage. I was just really thrilled that I am playing this well. It feels great to be there again and it also feels unreal. I didn't expect to be playing this well, to be honest. I don't know how I'm doing it, but I am. It's really a weird feeling, but I'm happy about it.

    "I knew I could play some good tennis if I'm healthy. If I could make it again, I could be in the Top 100. I used to be there and I know how to get there. That kept me going. My girlfriend and my family were always there for me. I needed some time off during the period. There was a while that I didn't follow tennis at all. Otherwise I would have gone crazy for sure."

    Sitting at No. 471 in the Emirates ATP Rankings to open 2017, Stebe has had to constantly reassess his goals as the season has progressed. An initial target of Top 200 by the end of the year has transformed to a goal of finishing in the Top 100 and solidifying his place in the main draw of the Australian Open. But, despite his resurgent run, he stresses that it is important to put everything in perspective and avoid unnecessary pressure.

    "Everything else is pretty much a bonus. After winning in Poprad I thought the Top 100 could be a goal if I'm playing like this. I don't want to put any pressure on myself. If I'm No. 103 by the end of the year, I don't care. To be this high after starting the season near the Top 500, it's great. I just want to play good matches and everything else will come by itself. If you perform well, the rest will come."

    Seeded ninth, Stebe opens his US Open qualifying campaign against Bosnia's Aldin Setkic on Wednesday. The match is fourth on Court 7.

     

     

  • Cedrik-Marcel Stebe eilt zum Titel in Vancouver

    In 54 Minuten besiegt Enzweihinger Jordan Thompson beim Challenger.



    Vancouver/Enzweihingen (nac). Cedrik-Marcel Stebe hat sich seinen zweiten Challenger-Titel in diesem Jahr gesichert. Der Enzweihinger schlug bei den Odlum Brown Vanopen im kanadischen Vancouver den Australier Jordan Thompson (ATP 74) im Finale deutlich mit 6:0 und 6:1. Durch den Turniersieg machte Stebe einen Satz nach vorne in der Tennis-Weltrangliste. Der 26-Jährige rangiert nun auf Platz 106. „Nächster Stopp: US Open“, gibt sich Stebe auf seiner Facebook-Fanseite freudig erregt.

    Im Eiltempo holte sich der Enzweihinger in Vancouver den Titel. Gerade einmal 54 Minuten benötigte er, um Thompson zu besiegen. Nur einmal in diesem Jahr dauerte ein ATP-Challenger-Turnier noch kürzer. „Es fühlt sich unglaublich an. Ich hatte noch nie zuvor so ein kurzes Finale. Ich habe einfach versucht, mein bestes Tennis zu spielen. Jordan Thompson ist ein wirklich guter Spieler. Deshalb habe ich versucht, in jeder Situation tough zu sein. Zum Glück hatte er ein paar Probleme, die ich ausnutzen konnte“, berichtet Stebe.

    Der Australier kämpfte vor allem mit seinem Service. Nur 41 Prozent aller ersten Aufschläge fanden überhaupt ins Feld. Die Gewinnquote war sogar noch schlechter. Kam einmal der erste Aufschlag, gewann er wenigstens 40 Prozent der Ballwechsel. Beim zweiten Aufschlag waren es dagegen nur 18 Prozent. Stebe nutzte das eiskalt aus. Im ersten Satz nahm er Thompson alle seine drei Aufschlagspiele ab. Auch im zweiten Durchgang brachte der Australier keinen seiner Services durch. Durch ein Break kam er aber trotzdem zu einem Spielgewinn, so dass er nicht mit der Höchststrafe nach Hause geschickt wurde. „Das ist eines der besten Matches, die ich je gespielt habe – vielleicht nicht das beste Match, aber immer noch sehr gut. Ich freue mich wirklich über meine Leistung“, freut sich Stebe.

    Jetzt heißt es, das Niveau zu konservieren, während Stebe einmal über den Kontinent jettet. „Ich will bei den US Open an dieses Finale anknüpfen. Hoffentlich werde ich auch in New York ein paar Matches gewinnen“, blickt der Enzweihinger schon in die Zukunft.

  • Stebe gewinnt 2. Titel der Saison

    Beim ATP Challenger in Vancouver holt sich Cedric-Marcel Stebe den zweiten Titel der Saison – er benötigt im Finale weniger als eine Stunde.



    Nach mehr als drei Jahren Leidenszeit scheint es bei Cedric-Marcel Stebe endgültig wieder bergauf zu gehen. Im Finale vom ATP Challenger in Vancouver besiegte der Deutsche in seiner Comeback-Saison den Australier Jordan Thompson.
    Nach weniger als einer Stunde schlug Stebe zum Matchgewinn auf – wenige Augenblicke später war der zweite Sieg der Saison perfekt – 6:0, 6:1 hieß es am Ende für Stebe.

    Auf dem Weg in die Top 100

    Nach mehr als drei Jahren voller Verletzungssorgen ist der Sieg eine weitere Belohnung für Stebe, der sich in dieser Saison auf der Tour zurück gekämpft hat. Zusätzlich kann sich der 26-Jährige über 100.000 Dollar Preisgeld freuen. Wichtiger wird für den Deutschen die Erkenntnis sein, dass er in der Lage ist einen Top-100 Spieler zu dominieren.
    „Es fühlt sich unglaublich an. Ich habe noch nie ein so kurzes Finale gehabt und zu jeder Zeit versucht, mein bestes Tennis zu spielen. Er ist ein starker Spieler und ich habe versucht, immer tough zu bleiben – er hatte zu meinem Glück ein paar Probleme und die konnte ich ausnutzen“, beschreibt Stebe gewohnt bodenständig seinen Erfolg.

    Perfekter Start ins Spiel

    Für Stebe begann die Partie genau nach seinen Vorstellungen. Er servierte ohne Probleme und konnte anschließend direkt das erste Break erspielen – sein Gegenüber Thompson, der in dieser Saison schon Andy Murray bezwingen konnte, erlaubte sich viele einfache Fehler und Stebe ließ im weiteren Verlauf des ersten Satzes nicht nach.

    Der Deutsche sicherte sich noch zwei weitere Breaks zum 6:0. In Satz zwei das gleiche Bild: Stebe beim Aufschlag ohne Probleme – direktes Break. Anschließend hatte Thompson wenig entgegenzusetzen und konnte lediglich sein ein Break zum 2:1 erspielen, was den Deutschen jedoch nicht beeindrucken sollte: „Das ist eines der besten Matches, die ich gespielt habe – vielleicht nicht das beste Match – aber weiterhin sehr gut. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich will da anknüpfen und hoffentlich nächste Woche bei den US Open in New York noch ein paar mehr Matches gewinnen.“

  • Starker deutscher Sonntag

    Cedric-Marcel Stebe gewinnt in Vancouver

    Beinahe optimale Ausbeute für die deutschen Tennisprofis bei den Turnieren in Übersee: Während sich Cedric-Marcel Stebe den Titel beim ATP-Challenger in Vancouver holte, zog Jan-Lennard Struff in Winston Salem in die zweite Runde ein.



    Was für ein Auftritt von Cedric-Marcel Stebe in Vancouver: Der ehemalige deutsche Davis-Cup-Spieler benötigte im Finale des ATP-Challenger-Turniers von Vancouver lediglich 54 Minuten, um sich gegen den an Position zwei gesetzten Jordan Thompson mit 6:0 und 6:1 durchzusetzen. Stebe nahm dem Australier dabei gleich sechs Mal dessen Aufschlag ab, er selbst musste lediglich einen Aufschlagverlust hinnehmen.

    Der 26-Jährige verbesserte sich damit in der Weltrangliste um 22 Plätze, rangiert bereits wieder an Position 105. Als Karriere-Hoch ist bei Stebe Platz 71 vermerkt. Sebastian Ofner, der österreichische Überraschungsmann aus Wimbledon, war in Vancouver in der zweiten Runde ausgeschieden.

    Gut gestartet ist Jan-Lennard Struff in das letzte Turnier vor den US Open: Der Warsteiner setzte sich zum Auftakt nach 1:48 Stunden gegen Norbert Gombos aus der Slowakei mit 7:6 (3), 7:6 (4) durch und trifft nun auf den an Position fünf gesetzten Pablo Cuevas aus Uruguay. Struff ist der einzige Deutsche, der in Winston Salem im Hauptfeld vertreten ist: Dominik Köpfer verlor das Qualifikations-Finale gegen Rogerio Dutra-Silva mit 4:6 und 4:6.

  •   Jul, 2017
  • Stebe gewinnt, Altmaier raus

    Sieg und Niederlage zum Auftakt in Hamburg.

    Qualifikant Cedric-Marcel Stebe hat seinen Erfolgslauf in Hamburg fortgesetzt, Daniel Altmaier ist in Runde eins hingegen ausgeschieden.



    Cedric-Marcel Stebe hat sich im Duell der Qualifikanten bei den German Open in Hamburg nach 92 Minuten gegen Damir Dzumhur mit 6:3 und 6:4 durchgesetzt. Nachdem es im ersten Satz ein wahres Break-Festival gab, behielt der ehemalige deutsche Davis-Cup-Spieler schließlich souverän die Oberhand. In der zweiten Runde trifft Stebe nun auf Diego Schwartzman aus Argentinien, der sich sicher gegen den Österreicher Andreas Haider-Maurer durchgesetzt hatte.

    Nicht mehr dabei ist Daniel Altmaier, der sich im Eröffnungsspiel auf dem Center Court gegen French-Open-Achtelfinalist Horacio Zeballos tapfer wehrte - sich aber nach 1:48 Stunden mit 6:7 (2) und 4:6 geschlagen geben musste. Altmaier tritt in Hamburg mit Tommy Haas noch im Doppel-Wettbewerb an.

  • Erfolgreicher Start für TennisBase-Trio in Braunschweig

    Nach einem echten Großkampftag bei dem ATP Challenger Sparkassen OPEN sind nun die Achtelfinals komplett. Und dabei gab es gleich in der ersten Runde ein echtes Favoritensterben, denn mit dem Argentinier Horacio Zeballos und dem Brasilianer Thomaz Bellucci sind der Topgesetzte und der Titelverteidiger im Gleichschritt ausgeschieden. Auch Florian Mayer ist nicht mehr dabei - anders Yannick Hanfmann, Maximilian Marterer und Cedrik-Marcel Stebe.



    Zeballos, die Nummer 48 der Weltrangliste, musste dabei gegen den über 120 Plätze hinter ihm rangierenden Deutschen Yannick Hanfmann beim Stande von 3:6, 2:4 wegen Rückenbeschwerden aufgeben. Hanfmann der lange College Tennis in den USA spielte und vor einigen Wochen bei den BMW Open sein ATP-Debüt mit dem Einzug ins Viertelfinale feierte, zeigte sich nach seinem ersten Auftritt in Braunschweig zufrieden. „Ich habe aber gemerkt, dass bei ihm etwas nicht stimmt, von daher ist bei mir auch noch Luft nach oben“, sagte er.

    Auch Titelverteidiger Thomaz Bellucci musste schnell seine Tasche packen. Gegen den starken Portugiesen Gastao Elias unterlag er vor allem im zweiten Satz deutlich mit 5:7, 2:6.

    Neben dem Topgesetzten und dem Titelverteidiger haben mit Dustin Brown und Florian Mayer zwei der ganz großen Publikumslieblinge des mit 127.000 Euro dotierten Turniers zum Auftakt verloren. Brown setzte die Zuschauer der bei ihm üblichen Achterbahn der Gefühle aus. Gegen den Italiener Marco Cecchini startete die Nummer sieben der Setzliste zwar schwach, brillierte nach dem 3:6 aber mit 6:1. Während er dabei die gesamte Palette seines Könnens zeigte, dominierte im entscheidenden Durchgang wieder das gradlinige Spiel des Italieners, der mit 6:3 in die zweite Runde einzog.

    Auch Florian Mayer unterlag in drei Sätzen. Gegen den Kroaten Victor Galovic geriet er von Beginn an unter Druck und konnte sich nur im zweiten Satz zeitweise freispielen. Neben Hanfmann stehen mit Oscar Otte, Cedrik-Marcel Stebe, Yannick Maden und Maximilian Marteter vier weitere Deutsche in Runde zwei des ATP Challengers. Marterer besiegte mit dem Japaner Taro Daniel die Nummer fünf der Setzliste mit 2:6, 6:4, 7:6 – trug also ebenfalls zum Favoritenstreben bei. Otte und Maden hatten in rein deutschen Duellen ihre Gegner Louis Wessels und George von Massow jeweils in zwei Sätzen besiegt.

  • TennisBase-Quartett in Braunschweig am Start

    TennisBase-Quartett in Braunschweig am Start!

    Vier Spieler aus der TennisBase starten heute in die erste Runde der Sparkasse OPEN in Braunschweig (ATP-Challenger-Turnier)



    Am Montag startete das Hauptfeld der 24. Auflage des ATP Challengers Sparkassen OPEN. Mit dabei in Braunschweig vier Profis der TennisBase Oberhaching: Florian Mayer, Yannik Hanfmann, Maximilian Marterer und Cedrik-Marcel Stebe.

    Im mit 127.000€ dotierten Challenger in Braunschweig sind neun Spieler aus den Top 100 im Hauptfeld vertreten. Darunter der top-gesetzte Argentinier Horacio Zeballos. Außerdem sind mit Titelverteidiger Thomaz Belluci aus Brasilien und Florian Mayer, der das Turnier 2013 gewinnen konnte, weitere Top-Spieler im von der ATP Tour zum „besten Challenger der Welt“ gekürten Turnier vertreten. Aus der TennisBase spielen neben Mayer auch Yannik Hanfmann, Maximilian Marterer und Cedrik-Marcel Stebe in Braunschweig.

    Alle vier Spieler der TennisBase beginnen heute ihre erste Runde. Auf dem Center Court muss Florian Mayer  gegen den Kroaten Viktor Galovic ran, der am Sonntag den Recanati Challenger in Italien gewinnen konnte.

    Direkt im Anschluss an die Partie spielt Yannik Hanfmann. Ihn erwischte ein schweres Los: Der 25-Jährige bekommt es bereits in der ersten Runde mit dem an eins gesetzten Argteninier Zeballos zu tun.

    Am Wochenende kam Cedrik-Marcel Stebe als ungesetzter noch ins Finale des ATP Challengers in Marburg. Der Linkshänder musste sich am Samstag nur dem Serben Filip Krajinovic geschlagen geben. Heute hat Stebe in Braunschweig den Ungarn Attila Balazs zum Gegner.

    Der vierte teilnehmende Spieler aus Oberhaching, Maximilian Marterer, steht in seiner ersten Runde dem an fünf gesetzten Taro Daniel aus Japan gegenüber. Für ihn ist es nach 2014 und 2015 bereits die dritte Teilnahme an den Sparkassen OPEN.

  • Finale in Marburg: Stebe weiterhin in Topform

    ATP-Challenger/ITF-Round-up: Stebe mit Endspiel.

    Der lange verletzte Cedrik-Marcel Stebe klettert das Ranking immer weiter nach oben. Nach seinem kürzlichen Sieg in Poprad im Juni erreichte er nun das Finale in Marburg.



    Im Endspiel zweiter Ungesetzter unterlag Stebe hier dem Serben Filip Krajinovic mit 2:6, 3:6, damit riss nach neun Siegen in Folge ein schöner Lauf. Stebe wird dank der tollen Wochen wieder an den Top 150 der Welt schnuppern.

    Einen Doppeltitel beim Future in Saarlouis gewann Christoph Negritu an der Seite von Patrick Grigoriu mit einem 7:6 (2), 6:4-Sieg über Marc Giner/Patrick Mayer, ebenso Lukas Ollert in Telfs mit Marc-Andrea Hüsler durch ein 7:5, 7:5 gegen Pascal Brunner und Gavin van Perperzeel sowie das Duo Robin Kern/Sami Reinwein dank eines 6:1, 6:3 über Simon Navarro/Marcelo Plaza in De Haan/Belgien.

    Negritu stand zudem im Einzel-Halbfinale, wo er dem Turniersieger Tristan Meraut unterlag, ebenso Pascal Meis in Middelburg/Niederlande, wo er gegen Botic van de Zandschulp verlor.

     
  •   Sep, 2017
  • Stebe und Bachinger im Titelrausch

    Cedrik-Marcel Stebe und Matthias Bachinger siegreich auf der Challenger-Tour.

     



    Deutsches Traum-Wochenende auf der ATP-Challenger-Tour: Während Cedrik-Marcel Stebe das Sandplatzturnier im rumänischen Sibiu gewann, triumphierte Matthias Bachinger beim Hartplatzevent in Gwangju (Südkorea).

    Aller guten Dinge sind drei. Nach den Turniersiegen in Poprad-Tatry und Vancouver hat Cedrik-Marcel Stebe auch die mit 43.000 US Dollar dotierten Sibiu Open in Rumänien gewonnen. Im Finale bezwang der 26-jährige Linkshänder Carlos Taberner aus Spanien mit 6:3 und 6:3. In der Vorschlussrunde hatte der Topgesetzte gegen Landsmann Maximilian Marterer nur drei Spiele abgegeben.

    Durch den siebten Challenger-Titel seiner Karriere kehrt Stebe unter die Top 80 zurück. Seine Karriere-Bestmarke (ATP 71) wird der deutsche Davis-Cup-Spieler voraussichtlich noch in dieser Saison verbessern.

    Bachinger ohne Satzverlust

    Für Matthias Bachinger (ATP 269) war es der erste Challenger-Titel in dieser Saison und der vierte insgesamt. Beim mit 50.000 US Dollar dotierten Gwangju Challenger hatte sich der ungesetzte Münchner ohne Satzverlust ins Finale gespielt. Im Endspiel setzte sich der 30-Jährige mit 6:3, 6:4 gegen den taiwanesischen Qualifikanten Tsung-Hua Yang durch.

    Sechs Jahre nach seinem letzten Challenger-Coup in Athen kratzt Bachinger nun wieder an den Top 200. Der Schützling von Lars Übel war 2011 bereits die Nummer 85 der Weltrangliste.

  • Down-Under-Wochen für deutsche Herren

    Das deutsche Davis-Cup-Team trifft Anfang Februar in einem Auswärtsspiel auf Australien.



    Down-Under-Wochen im deutschen Tennis: Das Davis-Cup-Team trifft in der ersten Runde der Weltgruppe 2018 auswärts auf den diesjährigen Halbfinalisten Australien und kann somit nach den Australian Open gleich vor Ort bleiben. Dies ergab die Auslosung am Mittwoch in London. Die Auftaktrunde wird vom 2. bis 4. Februar ausgetragen, wenige Tage nach Abschluss des Grand-Slam-Turniers von Melbourne.

    Rumpfteam schafft Klassenerhalt

    Die Sieger ziehen ins Viertelfinale ein, die Verlierer kämpfen in der Relegation gegen den Abstieg. Der 28-malige Champion Australien war zuletzt mit Nick Kyrgios, Nummer 20 der Welt, als Topspieler angetreten. Die weiteren Erstrunden-Partien bestreiten Serbien gegen die USA, Italien gegen Japan, Frankreich gegen die Niederlande, Spanien gegen Großbritannien, Kasachstan gegen die Schweiz, Kroatien gegen Kanada und Belgien gegen Ungarn.

    In der laufenden Saison, die Frankreich und Belgien vom 24. bis 26. November mit dem Finale in Lille abschließen, hatte die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) ihr Auftaktmatch in Frankfurt trotz Bestbesetzung mit Jungstar Alexander Zverev und Routinier Philipp Kohlschreiber in Frankfurt gegen die Belgier 1:4 verloren. Durch ein 3:2 im Play-off in Portugal verhinderte am vergangenen Wochenende eine deutsche Rumpfmannschaft ohne Topspieler den dritten Abstieg nach 1982 und 2003.

    Welches Gesicht die deutsche Davis-Cup-Mannschaft im kommenden Jahr haben wird, ist völlig offen. Der auslaufende Vertrag von Kapitän Michael Kohlmann wird wohl verlängert werden, ob Kohlmann und Chefberater Boris Becker aber auf Alexander Zverev und dessen Bruder Mischa (beide Hamburg) setzen können, ist nicht gesichert.

    Zverevs und Kohlschreiber wieder dabei?

    Die Zverevs hatten wie Routinier Philipp Kohlschreiber (Augsburg) auf einen Einsatz im Abstiegskampf gegen Portugal kurz nach den US Open verzichtet. Alexander Zverev, generell dem Davis Cup nicht abgeneigt, hatte sich auf Betreiben seines Umfelds gegen einen Einsatz und für eine Ruhepause entschieden, Mischa Zverev wäre auf Sand gegen die Portugiesen wohl ohnehin nur eine Option für das Doppel gewesen - im Gegensatz zu Kohlschreiber, dessen Verzicht bei Becker auf Unverständnis gestoßen war.

    Die deutsche B-Mannschaft hatte sich in Portugal solide präsentiert, gegen zweitklassige Gegner aber nicht unbedingt für höhere Aufgaben empfohlen. Jan-Lennard Struff (Warstein), der durch einen Fünf-Satz-Sieg gegen Joao Sousa den entscheidenden dritten Punkte geholt hatte, sowie Cedrik-Marcel Stebe (Vaihingen/Enz), der zuvor ebenfalls Sousa bezwungen hatte, wären wohl erneut Notlösungen.

  • 3:1! Struff sichert Klassenerhalt!

    Jan-Lennard Struff behält die Nerven

     

    Jan-Lennard Struff hat die Nerven behalten und mit einem starken Auftritt in fünf Durchgängen den Klassenerhalt für das deutsche Team gesichert.



    Das deutsche Davis-Cup-Team bleibt mindestens ein weiteres Jahr in der Weltgruppe der 16 besten Tennis-Nationen. Jan-Lennard Struff holte vor den Augen von Chef-Berater Boris Becker im Relegationsduell in Oeiras den entscheidenden dritten Punkt für die ersatzgeschwächte DTB-Auswahl gegen Gastgeber Portugal.

    Der 27 Jahre alte Warsteiner setzte sich im Spitzeneinzel gegen Joao Sousa nach einer Achterbahnfahrt über 3:13 Stunden 6:0, 6:7 (3:7), 3:6, 7:6 (8:6), 6:4 durch. Dabei wehrte Struff im vierten Satz einen Matchball mit Serve-and-Volley ab.

    Struff hatte am Samstag an der Seite des Davis-Cup-Debütanten Tim Pütz (Frankfurt) das Doppel in fünf Sätzen gewonnen und damit die Weichen für den Klassenerhalt gestellt. Den ersten Punkt hatte Cedrik-Marcel Stebe (Vaihingen/Enz) am Freitag geholt. Das vierte Einzel war beim Stand von 3:1 ohne Bedeutung für den Ausgang der Partie.

    Gegen wen Deutschland im kommenden Jahr (2. bis 4. Februar) in der ersten Runde antritt, entscheidet sich bei der Auslosung am kommenden Mittwoch (20. September, 15.00 Uhr MESZ) in London. Das Team des Deutschen Tennis Bundes (DTB) startet 2018 in seine 14. Saison in der Weltgruppe nacheinander.

  • Nur noch ein Punkt fehlt

    Jan-Lennard Struff und Tim Pütz gewinnen Fünf-Satz-Krimi.

    Wichtiger Erfolg für das deutsche Davis-Cup-Doppel: Jan-Lennard Struff und Tim Pütz besiegten Joao Sousa und Gastao Elias in fünf Sätzen. Damit fehlt dem Team von Michael Kohlmann nur noch ein Sieg zum Klassenerhalt.

     



    Chef-Berater Boris Becker darf bei seiner Rückkehr ins deutsche Davis-Cup-Team mehr denn je auf ein Happy End hoffen. Nach dem Zittersieg des Duos Jan-Lennard Struff und Tim Pütz im Doppel fehlt der ersatzgeschwächten DTB-Auswahl in der Relegation gegen Gastgeber Portugal nur noch ein Sieg zum Klassenerhalt in der Weltgruppe der 16 besten Tennis-Nationen.

    Struff und Debütant Pütz setzten sich in Oeiras gegen Joao Sousa und Gastao Elias nach 3:37 Stunden 6:2, 4:6, 6:7 (5:7), 6:4, 6:4 durch und brachten Deutschland vor den beiden abschließenden Einzeln am Sonntag (ab 12.00 Uhr MESZ/DAZN) mit 2:1 in Führung. Am Freitag hatte Cedrik-Marcel Stebe (Vaihingen/Enz) überraschend Joao Sousa geschlagen, ehe Struff ebenso unerwartet gegen Pedro Sousa verlor.

    Der 27 Jahre alte Warsteiner, in Abwesenheit der Top-Spieler Alexander Zverev, Mischa Zverev und Philipp Kohlschreiber die Interims-Nummer eins im Team des Deutschen Tennis Bundes (DTB), wurde seiner ihm zugedachten Führungsrolle auch am Samstag über weite Strecken nicht gerecht. Er durfte sich zunächst bei Pütz bedanken, der in seinem ersten Einsatz für Deutschland kaum Nerven zeigte, und das Duo im Spiel hielt. Im Entscheidungssatz fand Struff aber zu seiner Form zurück.

    Bundesliga-Erfahrung

    Ob Struff, immerhin der am besten platzierte Spieler beider Teams, nach den beiden schwachen Vorstellungen am Sonntag gegen Joao Sousa im Spitzeneinzel zum Einsatz kommt, ist fraglich. Teamchef Michael Kohlmann steht noch Neuling Yannick Hanfmann (Karlsruhe) zur Verfügung. Für das zweite Einzel gegen Pedro Sousa ist Stebe gesetzt.

    Kohlmann und Berater Becker hatten am Samstag wie erwartet auf Struff und Pütz gesetzt, die gemeinsam in der Bundesliga für Blau-Weiß Halle aufschlagen und in der vergangenen Woche beim Challenger-Turnier in Genua triumphiert hatten. Nach zehn Niederlagen in den letzten 13 Davis-Cup-Doppeln sollte die Eingespieltheit den Ausschlag für die Gäste geben - soweit der Plan des früheren Spezialisten Kohlmann.

    Tatsächlich starteten Struff und Pütz stark in die Partie, vergaben allerdings zu viele Chancen und damit eine vorzeitige Entscheidung. Im dritten Satz verspielte das Duo sogar eine 5:3-Führung. Der zweimalige Davis-Cup-Sieger Becker versuchte, sich in der deutschen Box bemerkbar zu machen, sprach kurz mit Kapitän Kohlmann, feuerte an und zeigte seine berühmte Becker-Faust.

    Im fünften und entscheidenden Durchgang erreichte der Krimi vor 1500 Zuschauern im Clube de Ténis do Jamor seinen Höhepunkt. Als Elias beim Stand von 4:4 einen Volley ins Aus setzte, hatten die Gäste die Vorentscheidung geschafft. Im letzten Aufschlagspiel behielt Pütz die Nerven und fiel Struff erleichtert in die Arme.

  • 1:1 in Portugal: DTB-Team zittert weiter

    Jan-Lennard Struff hat die große Chance vergeben, dem ersatzgeschwächten deutschen Davis-Cup-Team in Portugal den Weg zum Klassenerhalt in der Weltgruppe zu ebnen.



    Nach dem überraschenden Sieg des Rückkehrers Cedrik-Marcel Stebe verlor der favorisierte Warsteiner gegen den Weltranglisten-107. Pedro Sousa deutlich mit 2:6, 5:7, 6:7 (5:7). Vor dem Doppel am Samstag (15.30 Uhr live auf DAZN und im LIVETICKER) steht es damit in Oeiras 1:1.

    "Hätte uns das vorher jemand gesagt, wären wir damit zufrieden gewesen", sagte Boris Becker, der erstmals in seiner Funktion als Head of Men's Tennis zur deutschen Delegation gehört: "Stebe hat toll gekämpft, da keimte schon ein Funken Hoffnung auf das 2:0 auf. Struff hatte schwierige Bedingungen, das war fast schon orkanartig."

    Unterstützt von Boris Becker, der in der DTB-Auswahl sein Debüt als Head of Men's Tennis gab, hatte Stebe (26) die Gäste zum Auftakt in Führung gebracht. Fünf Jahre nach seinem letzten Davis-Cup-Einsatz setzte sich der Linkshänder aus Vaihingen/Enz gegen den portugiesischen Spitzenspieler Joao Sousa nach 2:36 Stunden mit 4:6, 6:3, 6:3, 6:0 durch.

    Nachdem Stebe mit Satz und Break in Rückstand gelegen hatte, tauchte Becker in der Box auf, und das Match drehte sich. Zuvor hatte der dreimalige Wimbledonsieger Struff (27) auf dessen Einzel vorbereitet. "Er hat mich schon angespornt", sagte Stebe: "Wenn Boris da ist, will man gutes Tennis spielen. Ich nehme jeden Krümel mit, den er mir gibt."

    Stebes Comeback

    Seinen dritten Einzelsieg im Davis-Cup wollte er jedoch nicht nur auf Beckers Tipps zurückführen. "Eine meiner Stärken ist, dass ich zurückkommen und dem Gegner zeigen kann: Um mich zu schlagen, musst du schon vier Stunden spielen."

    Stebe war wie Yannick Hanfmann (Karlsruhe) und Doppelspieler Tim Pütz (Frankfurt) nur durch die Absagen der Top-Spieler Alexander Zverev, Mischa Zverev und Philipp Kohlschreiber ins Team gerutscht. 2012 hatte er die Mannschaft des Deutschen Tennis Bundes (DTB) mit einem Sieg gegen den Australier Lleyton Hewitt vor dem Abstieg aus der Weltgruppe der 16 besten Nationen gerettet. Teamchef Michael Kohlmann hat für das Doppel Hanfmann und Pütz nominiert, darf allerdings noch kurzfristig umstellen.

  • Stebe bringt DTB-Team in Führung

    Davis Cup: Cedrik-Marcel Stebe bezwingt Joao Sousa.

    Cedrik-Marcel Stebe (26) hat dem ersatzgeschwächten deutschen Davis-Cup-Team den Klassenerhalt in der Weltgruppe ein gutes Stück näher gebracht. Und schickt Jan-Lennard Struff mit einer Führung in das zweite Einzel (jetzt im kostenlosen LIVESTREAM auf SPOX und tennisnet.com, das ganze Wochenende live auf DAZN).



    Stebe schlug im Clube de Ténis do Jamor von Oeiras den portugiesischen Spitzenspieler Joao Sousa nach 2:36 Stunden 4:6, 6:3, 6:3, 6:0. Dabei war zu Beginn der Partie war noch vieles gegen die deutsche Nummer zwei gelaufen.

    Während Boris Becker, der in seiner Funktion als Head of Men's Tennis erstmals die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) betreut, Jan-Lennard Struff (Warstein) auf dessen Einsatz vorbereitete, lag Stebe mit Satz und Break in Rückstand. Erst als Becker in der deutschen Box auftauchte, drehte sich bei böigem Wind das Match, das nur 500 Zuschauer verfolgten - darunter 50 Anhänger aus Deutschland.

    Stebe war wie Yannick Hanfmann (Karlsruhe) und Doppelspieler Tim Pütz (Frankfurt) nur durch die Absagen der Top-Spieler Alexander Zverev, Mischa Zverev und Philipp Kohlschreiber ins Team gerutscht. Fünf Jahre nachdem Stebe dem DTB mit einem Sieg über Australiens ehemaligen Weltranglistenersten Lleyton Hewitt die Klasse der besten 16 Tennis-Nationen gesichert hatte, feierte er ein beeindruckendes Comeback.

    Erster Schritt zum Klassenerhalt

    Portugals einzigem Top-100-Spieler Joao Sousa war der Druck anzumerken, der auf ihm lastet. Die Chance, sein Land erstmals in der Geschichte des Davis Cup in die Weltgruppe zu führen, lähmte die Nummer 57 der Weltrangliste, nach einem Wutausbruch im dritten Satz kassierte Sousa eine Verwarnung. Stebe spielte dagegen mit dem Selbstvertrauen auf, das er nach seiner Verletzungsmisere durch zwei Titel auf der zweitklassigen Challenger-Tour gesammelt hatte. Mittlerweile ist er wieder auf Platz 90 des Rankings geklettert.

    Das DTB-Team hatte im Februar in Bestbesetzung mit den Zverev-Brüdern, Kohlschreiber und Struff überraschend gegen Belgien verloren und war so in Abstiegsgefahr geraten. Becker gelang es nicht, die Führungsspieler für den Davis Cup zu begeistern. Dank Stebe wächst dennoch der Glaube an ein weiteres Jahr in der Weltgruppe, da weder Pedro Sousa im zweiten Einzel noch Gastao Elias oder Joao Domingues zur absoluten Weltklasse gehören.

  • "Schon Beckers Anwesenheit spornt uns an"

    Davis Cup, Portugal vs. DTB: Cedrik-Marcel Stebe im Interview.

    Das DTB-Team muss in der Davis-Cup-Relegation in Portugal ran (beide Einzel am Freitag ab 12 Uhr im kostenlosen LIVESTREAM auf SPOX und tennisnet.com, das ganze Wochenende live auf DAZN). Teil der Mannschaft ist endlich auch wieder Cedrik-Marcel Stebe. Einst die Nummer 71 der Welt und eine der Hoffnungen im deutschen Tennis, wurde er durch eine beispiellose Verletzungsgeschichte für zweieinhalb Jahre außer Gefecht gesetzt. Im Interview spricht der 26-Jährige über seine Leidenszeit, das Klavier als Rettungsanker, sein legendäres Duell gegen Lleyton Hewitt und die Hilfe von Boris Becker.



    SPOX/Tennisnet: Herr Stebe, was hätten Sie vor einigen Wochen jemandem geantwortet, wenn er Ihnen prognostiziert hätte, an diesem Wochenende im Davis Cup dabei zu sein?

  • Mit Boris Becker gegen den Absturz

    Boris Becker soll zusätzliche Kräfte freisetzen.

    Boris Becker hat bei der Davis-Cup-Relegation in Portugal seinen ersten offiziellen Auftritt als Head of Men's Tennis. Der Leimener soll allein mit seiner Anwesenheit dringend benötigte Kräfte für den Kampf gegen den Abstieg freisetzen.

     



    Boris Becker kniff die Augen zusammen und blinzelte angestrengt in die portugiesische Spätsommer-Sonne. Die Frage nach dem möglichen Absturz in die sportliche Bedeutungslosigkeit behagte dem Tennis-Idol aus Leimen nicht. "Das sind für mich ungelegte Eier. Wir spielen auf Sieg. Alles andere findet in meinem Kopf nicht statt", sagte Becker energisch. Einen Tag vor Beginn der Davis-Cup-Relegation in Oeiras musste sich allerdings auch der neue Kopf des deutschen Männertennis mit dem drohenden Abstieg aus der Weltgruppe befassen. Ohne die Brüder Alexander und Mischa Zverev sowie Philipp Kohlschreiber stemmt sich im Clube de Ténis do Jamor eine deutsche B-Mannschaft gegen den Gang in die Zweitklassigkeit.

    "Muss auf die Spieler zugehen"

    Nur wenige Wochen nach seiner Rückkehr zum Deutschen Tennis Bund (DTB) ist Becker als Krisenmanager gefordert, dabei wollte der dreimalige Wimbledonsieger zunächst für das große Bild in der Öffentlichkeit zuständig sein. In Portugal muss er sich um die unerfahrenen Neulinge Tim Pütz und Yannick Hanfmann kümmern, die Interims-Nummer eins Jan-Lennard Struff starkreden und Cedrik-Marcel Stebe die Nervosität vor dem Auftakt am Freitag (12.00 Uhr MESZ, im Livestream auf tennisnet.com und DAZN) gegen den favorisierten Joao Sousa nehmen.

    Unmittelbar nach seiner Ankunft am Mittwochabend nahm Becker daher seine Arbeit auf und ergriff beim offiziellen Teamdinner das Wort. "Ich muss auf die Spieler zugehen", erklärte er: "Ich hoffe, mit meiner Präsenz und meinen Worten ihnen etwas den Druck nehmen zu können." Becker ist sich seiner Rolle bewusst, er ist der Fixstern im deutschen Team, um den sich alles dreht, auf den alle Augen gerichtet sind.

    Daher beeilte er sich auch, die Verantwortung von DTB-Kapitän Michael Kohlmann herauszustellen. "Wir haben uns in den letzten Wochen häufig ausgetauscht, aber er hat das letzte Wort. Michael entscheidet", sagte Becker. Während der Partien wird er in der Box hinter der Bande Platz nehmen, Kohlmann sitzt auf der Bank und hat direkten Einfluss auf die Spieler.

    Becker als Ansporn

    Rückkehrer Stebe, der Deutschland schon einmal vor dem Abstieg gerettet hatte, ehe er jahrelang mit Verletzungen kämpfte, setzt dennoch auf den Faktor Becker. "Er spornt uns an, mit seinen Tipps können wir hoffentlich noch besser spielen", sagte der kürzlich unter die Top 100 der Weltrangliste zurückgekehrte Linkshänder. Struff, mit vier Einsätzen der erfahrenste deutsche Davis-Cup-Spieler, hält Becker "für eine Bereicherung".

    Auf den Weltranglisten-54. aus Warstein wird es in Portugal besonders ankommen, zumal er nach dem Start am Freitag gegen Pedro Sousa auch im Doppel am Samstag (15.30 Uhr MESZ auf DAZN) und im Spitzeneinzel am Sonntag (12.00 Uhr MESZ auf DAZN) gegen Joao Sousa zum Einsatz kommen kann. Struff traut sich das Mammutprogramm zu, gestärkt durch Beckers Zuspruch: "Er ist der Führungsspieler im Team und wird von seinen Kollegen als dieser akzeptiert."

    Auch dank Struff beziffert Becker die Chancen auf den Verbleib in der Weltgruppe auf 50:50, "die Tagesform wird entscheiden", glaubt er. Kapitän Kohlmann sieht es ähnlich, "es wäre aber auch kein guter Einstieg, Boris zu widersprechen", scherzte der frühere Doppelspezialist. Nur eines wäre zum Start der nächsten "Becker-Ära" im deutschen Männertennis noch schlimmer: der Absturz in die Zweitklassigkeit nach 13 Jahren unter den 16 Top-Nationen.

  • Stebe eröffnet gegen Sousa

    Cedrik-Marcel Stebe und Jan-Lennard Struff bestreiten Auftakteinzel

     

    Cedrik-Marcel Stebe und Joa Sousa bestreiten das Auftakteinzel in der Davis-Cup-Relegation zwischen Portugal und Deutschland.



    Cedrik-Marcel Stebe und Jan-Lennard Struff bestreiten am Freitag die Auftakteinzel in der Davis-Cup-Relegation gegen Gastgeber Portugal. Teamchef Michael Kohlmann entschied sich in Absprache mit Tennis-Idol Boris Becker für das Duo und gegen Neuling Yannick Hanfmann (Karlsruhe), der zunächst für das Doppel am Samstag (15.30 Uhr MESZ) an der Seite des Frankfurters Tim Pütz nominiert ist.

    Stebe (Vaihingen/Enz), der vor seiner Verletzungsmisere im bislang einzigen Davis-Cup-Einsatz Deutschland 2012 den Klassenerhalt in der Weltgruppe gesichert hatte, trifft im ersten Einzel am Freitag (12.00 Uhr, live und gratis auf tennisnet.com) auf die portugiesische Nummer eins Joao Sousa. Struff (Warstein) bekommt es im Anschluss mit Pedro Sousa zu tun.

    Am Sonntag (ab 12.00 Uhr MESZ) sollen auf dem Sandplatz im Clube de Ténis do Jamor von Oeiras zunächst die Spitzenspieler Struff und Joao Sousa, anschließend Stebe und Pedro Sousa aufeinandertreffen. Umstellungen sind allerdings kurzfristig möglich. Voraussichtlich werden Struff und Pütz, die gemeinsam in der Bundesliga für Halle antreten, im Doppel aufschlagen.

    Nach den Absagen der Zverev-Brüder Alexander und Mischa sowie von Philipp Kohlschreiber muss die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) mehr denn je um den Klassenerhalt bangen. Zuletzt gehörte der dreimalige Davis-Cup-Champion vor 13 Jahren nicht zu den besten 16 Tennis-Nationen. In Portugal gehört der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker erstmals in seiner neuen Funktion als Head of Men's Tennis zur deutschen Delegation.

    Die Auslosung im Überblick:

    Freitag (Spielbeginn 12.00 Uhr MESZ/tennisnet.com/spox.com und DAZN):

    • Cedrik-Marcel Stebe (ATP-Nr. 90) - Joao Sousa (Nr. 57)
    • Jan-Lennard Struff (Nr. 54) - Pedro Sousa (Nr. 107)

    Samstag (15.30 Uhr MESZ/DAZN):

    • Tim Pütz/Yannick Hanfmann - Joao Sousa/Gastao Elias

    Sonntag (12.00 Uhr MESZ/DAZN):

    • Struff - J. Sousa
    • Stebe - P. Sousa
  • "Kommt mir vor wie ein Wunder"

    Das imponierende Comeback des Cedrik-Marcel Stebe

    Er war jahrelang verletzt - und legte dann ein Traumjahr 2017 hin. "Ich hatte nie so viel Spaß am Tennis wie jetzt", schwärmt Cedrik-Marcel Stebe, und daran ändert hoffentlich auch sein Zweitrunden-Aus in New York nichts.



    Es gab immer wieder die ganz schweren, ganz dunklen Tage. Die Tage voller Zweifel und Resignation. Die Tage, an denen Cedrik-Marcel Stebe (26) "am Boden zerstört" und knapp davor war, "alles hinzuschmeißen". Die Tage, an denen er sich fragte, warum das Schicksal ausgerechnet ihm immer neue, grausame Streiche spielte. "Es war oft so, dass ich kein Licht mehr sah am Ende des Tunnels", sagt Stebe. Einst war er das Zukunftsgesicht des deutschen Tennis, einer jener jungen, aufstrebenden Spieler, die für Furore im ATP-Wanderzirkus, aber auch im Davis-Cup-Team sorgten. Und dann, plötzlich und unerwartet, war Stebe nur noch das Sorgenkind, der Dauerpatient, der ewig Verletzte. Er verschwand völlig aus der öffentlichen Wahrnehmung, selbst viele Insider wußten nicht, was aus ihm und seiner Karriere geworden war - und werden sollte.

    Doch hier, bei den US Open 2017, war er auf einmal wieder da, auf einer großen Bühne, bei einem der schillernden Grand Slam-Turniere - und auch wenn er sich am Donnerstag nach einer Vier-Satz-Niederlage gegen Damir Dzumhur (Bosnien-Herzegowina) aus New York verabschieden musste, war er doch ein Gewinner unter vielen frühen Verlierern im deutschen Lager. Im Januar 2013 hatte Stebe, der zwischenzeitlich fast 30 Monate lang außer Gefecht gesetzt war im professionellen Tennisbetrieb, sein letztes Topturnier bestritten, bei den Australian Open. Nun begeisterte der Mittzwanziger aus Vaihingen an der Enz vorübergehend sogar als Comeback-Phänomen der US Open, mit erfolgreich überstandener Qualifikation und einem Erstrundensieg. "Das ist eine tolle Story, diese Rückkehr in die Weltspitze nach so viel Pech", befand DTB-Herrenchef Boris Becker. Gegen Dzumhur hatten sich Verschleißerscheinungen bei Stebe bemerkbar gemacht, es zwickte in der Hüfte und im Oberschenkel. Immerhin 40 Matches hatte er in den letzten zehn Wochen bestritten. "Jetzt muss ich mal etwas Kraft schöpfen, mal zurückdrehen", sagte Stebe.

    "Sicher war das nicht"

    Stebes bisher größter Tennismoment hatte sich vor rund fünf Jahren am Hamburger Rothenbaum abgespielt. Da kam der Schwabe plötzlich im letzten Einzel der Relegationspartie gegen Australien zum Einsatz, beim Stand von 2:2 musste er raus auf den Centre Court, zum Duell gegen Altmeister Lleyton Hewitt. Stebe bestand die Herausforderung mit Bravour, er überrumpelte Hewitt in drei Sätzen. Er bewahrte Deutschland vor dem Abstieg, er war auf einmal ein Davis Cup-Held. Aber was er nach Jahren voller Schmerzen und Sorgen, voller Ängste und Ungewissheiten nun schaffte, war allemal höher zu bewerten als jener schlagzeilenträchtige Erfolgsmoment gegen Hewitt. "Dass ich hier stehe und wieder Grand Slam-Tennis spiele, kommt mir wie ein kleines Wunder vor. Sicher war das nicht immer", sagte Stebe nach dem US Open-Abenteuer in New York.

    Immer wieder hatte er von diesem Augenblick geträumt, von der Rückkehr auf die größten Tennisbühnen. Und dieser Traum hielt auch seine Moral aufrecht, seinen Kampfeswillen, seine Leidenschaft. Sich gegen immer neue Widrigkeiten zu behaupten, Verletzungen serienweise wegzustecken, das stählte ihn. Machte ihn mental härter und stärker als jemals zuvor. Alles ließ er schließlich hinter sich: Hüftverletzungen, Beckenentzündungen, Streßfrakturen, Probleme mit der Lendenwirbelsäule, auch noch eine Leistenoperation. Stetig und beharrlich kämpfte er sich in der Rangliste nach oben, noch im letzten Jahr stand er um Platz 600, dann schaffte er es unter die Top 500, die Top 200.

    Wiedereinstieg in die Top 100

    Und jetzt, nach dem Auftritt in New York, war er seinen eigenen Erwartungen, dem persönlichen Plansoll, schon deutlich voraus - als neuer, alter Top 100-Spieler. "Das hatte ich für diese Saison nicht erwartet. das ist unglaublich." Selbstbewusstsein hatte er zuletzt auch aus starken Auftritten bei Challenger-Turnieren bezogen, vor den US Open gewann er einen gutbesetzten Wettbewerb im kanadischen Vancouver, rauschte dann durch die US Open-Qualifikation hindurch. "Ich bin ein anderer Spieler geworden. Aggressiver, druckvoller, dynamischer", sagt Stebe, der in seinem ersten Tennisleben bis auf Platz 71 der Rangliste sprang, "ich hatte nie so viel Spaß am Tennis wie jetzt."

    Als er sich mit den Verletzungen herumschlug, viele Monate, viele Jahre, entdeckte Stebe auch eine Welt jenseits des Tennis. Er traf sich öfters mit alten Freunden, er griff zu Büchern. Und er spielte vor allem wieder mehr Klavier, eine Leidenschaft seit frühester Kindheit. Doch nun schlägt Stebe erst mal wieder andere Töne an, auf dem Tennisplatz, der andere Tastenbetrieb kommt ein wenig zu kurz. "Aber wenn ich kann, dann spiele ich. Es ist gut für die eigene Kreativität", sagt er.

  •   Aug, 2017
  • Stebe verpasst Überraschung, Brown raus

    Verletzter Cedrik-Marcel Stebe bei den US Open ausgeschieden.

    Qualifikant Cedrik-Marcel Stebe hat bei den US Open eine weitere Überraschung verpasst und ist in der zweiten Runde ausgeschieden. Auch Dustin Brown ist ausgeschieden.



    Qualifikant Cedrik-Marcel Stebe schlich geplagt von Schmerzen in der Hüfte geschlagen vom Platz. Er unterlag dem Bosnier Damir Dzumhur (ATP-Nr. 56) nach starkem Beginn mit 6:4, 4:6, 0:6, 1:6. "Es ist enttäuschend, denn ich hätte gewinnen können, wenn ich fit gewesen wäre. Es ist blöd gelaufen", sagte Stebe, der im dritten Satz eine medizinische Auszeit nehmen musste.

    Der 26-Jährige, im Ranking an Position 107 geführt, hatte sich in den vergangenen Jahren einer Hüft- beziehungsweise Becken-OP unterziehen müssen. Dazu kam eine Stressfraktur sowie eine Knochenentzündung. "Wenn noch etwas passiert wäre, hätte ich wohl schon aufgehört", sagte der Hobby-Klavierspieler aus Vaihingen/Enz. 2012 war Stebe schon einmal die Nummer 71 der Welt.

    Wenig später schied Dustin Brown (Winsen/Aller) als 13. deutscher Profi durch ein 1:6, 3:6, 6:7 (3:7) gegen den Spanier Roberto Bautista Agut (Nr. 11) aus. Nur Mischa Zverev (Hamburg/Nr. 23) und Julia Görges (Bad Oldesloe/Nr. 30) stehen bislang in der dritten Runde.

  • US-Open: Deutsches Trio übersteht Qualifikation

    Stebe, Marterer und Zaja im Hauptfeld. Cedrik-Marcel Stebe, Maximilian Marterer und Anna Zaja haben sich bei den US Open für das Hauptfeld qualifiziert. Nur Peter Gojowczyk verlor im Quali-Finale.



    Drei von vier DTB-Profis haben das Quali-Finale in Flushing Meadows erfolgreich überstanden. Der an neun gesetzte Cedrik-Marcel Stebe setzte sich gegen den Kolumbianer Alejandro Gonzalez mit 6:2, 6:4 durch und steht zum zweiten Mal nach 2012 im Hauptfeld der US Open.

    Für Maximilian Marterer und Anna Zaja ist es die erste erfolgreiche Qualifikation bei einem der vier Majors. Gegen den topgesetzten Argentinier Leonardo Mayer behielt Marterer mit 6:4 und 7:5 die Oberhand. Zaja behauptete sich in einem spannenden Dreisatzmatch gegen die Südkoreanerin Su Jeong Jang mit 6:4, 5:7, 6:4.

    Peter Gojowczyk konnte seine bessere Setzung nicht nutzen. Die Nummer acht der Qualifikation unterlag dem Italiener Stefano Travaglia (Nr. 30) 3:6, 3:6. Shootingstar Denis Shapovalov hat ebenfalls den Sprung ins Hauptfeld geschafft. Der zweitgereihte Kanadier ging mit dem Tschechen Jan Satral über die volle Distanz.

  • "Es war nicht immer leicht"

    Cedrik-Marcel Stebe über seinen schwierigen Weg zurück. Er spielt aktuell das Tennis seines Lebens - und das nach rund drei Jahren mit einer Verletzung nach der anderen. Bei den US Open will Cedrik-Marcel Stebe heute einen weiteren Schritt machen.



    Er ist aktuell einer der Spieler der Stunde: Cedrik-Marcel Stebe kam mit einem 6:0, 6:1-Finalsieg vom ATP-Challenger (100.000 US-Dollar) in Vancouver nach New York - ein Erfolg, der ihn wieder in Reichweite der Top 100 brachte, konkret auf Rang 106.

    Seine höchste Platzierung hatte Stebe im Jahr 2012 erreicht, Platz 71. Dann ging der Teufelskreis los. Eine Hüft-OP, Rückenprobleme durch die Fehlbelastung auf Krücken, eine Knochenentzündung, Becken-OP, Stressfraktur... "Was habe ich getan, um das zu verdienen", habe er sich gefragt, so Stebe im Talk mit der ATP. "War etwas mit meinem Körper nicht in Ordnung? Es war ebenso ein mentaler wie physischer Kampf." Vor allem, nachdem er bereits vor einiger Zeit wieder angreifen wollte. "Ich war fast bereit, um Turniere zu spielen und wurde wieder umgeworfen", beschreibt er die Zeit der letzten Jahre. "Ich war da nicht immer positiv gestimmt."

    Bei den US Open hat Stebe die erste Quali-Hürde gegen Aldin Setkic in zwei Durchgängen gemeistert, heute Abend geht es gegen Mirza Basic um den Einzug ins Finale und die Möglichkeit, am Montag im Hauptfeld zu stehen. Die Chancen sind da, zumal Stebe unerwartet gut trifft. "Ich hatte nicht erwartet so gut zu spielen, um ehrlich zu sein. Es ist ein komisches Gefühl, aber ich bin glücklich darüber."

  • Bent But Not Broken, Stebe Soars After Three Years On Sidelines

    On precipice of a Top 100 return, 26 year old looks to build on Challenger success at the US Open.



    Cedrik-Marcel Stebe had his doubts if he would ever play professional tennis again. Every player has a breaking point and the 26 year old was closing in on discovering his, as he sat at home recovering from a multitude of injuries... for nearly three years.

    "I was struggling with myself. I was thinking 'What did I do to deserve this?' I didn't do anything wrong. Was there something wrong with my body? It was as much of a mental struggle as it was a physical one."

    Hip impingement surgery. Lower back ailment. Pubic bone inflammation. Pelvic surgery to insert netting. Stress fracture of the pubic bone.

    The list is nearly as painful to read as it was for Stebe to endure. But when the body fails, perseverance prevails. As the German returns to the US Open for the first time since 2013, roaming the grounds of the USTA Billie Jean King National Tennis Center, memories have been flooding back. But as the former World No. 71 has learned throughout his comeback, these moments of nostalgia are exactly what fuel him to rediscover his top level and return to the Top 100.

    "I'm playing different now than I was when I was 71 in the world (in 2012)," Stebe told ATPWorldTour.com. "Your game is always developing in every direction. I'm trying to play a little more aggressive now than I used to. There are many young players that try to hit it hard and have a good serve. You need to adjust it as well."

    To say that Stebe has been on a tear since returning to full-time competition on the ATP Challenger Tour and ATP World Tour in March 2016, would be an understatement. This time last year, the 26 year old was attempting to qualify for a Challenger in Alphen, The Netherlands. Now, up nearly 500 spots in the Emirates ATP Rankings, the World No. 106 is back in New York seeking a successful US Open qualifying campaign to push him inside the Top 100 and beyond.

    Stebe has significant momentum at his back as he enters the final Grand Slam of the year, after cruising to the title at the Odlum Brown VanOpen - a $100,000 ATP Challenger Tour event - on Sunday. A 6-0, 6-1 rout of 74th-ranked Jordan Thompson in the final capped a dominant week on the hard courts of Hollyburn Country Club.

    "I wasn't missing any balls and made just a few unforced errors. Mentally I was feeling really good and I was just playing really well. I was right on point. Maybe he wasn't feeling 100 per cent, maybe 95, but that is usually not good enough against me."

    Stebe looks back on the entire five-year experience as a wake-up call. Nothing is guaranteed in life, especially as a professional tennis player. At age 21, the German was playing the best tennis of his young career before undergoing surgery for a hip impingement in 2013. He explains that walking on crutches afterwards led to lower back problems as he shifted weight to one side of his body.

    Seeking a swift recovery from the setback, he started practising again, but the pain returned. This time, it was above his pelvis. An MRI revealed inflammation, which persisted for 10 months. Surgeons needed to insert netting to stabilize the gut and prevent it from creating tension against the muscles and pubic bone. Hoping the worst was behind him, Stebe suffered another blow to his comeback soon after returning to the court. A second MRI showed a stress fracture on the other side of the pelvis.

    "I was struggling with myself. You may have a surgery or an injury, but then you recover from it and start playing again. For me, I was almost tournament ready and then I got knocked out again. I visited many doctors and it's just been a mental struggle for me. I wasn't always positive."

    Stebe says the turning point in his comeback was a run to the quarter-finals at the Banque Eric Sturdza Geneva Open in May. A lucky loser, it was his first appearance in the last eight of an ATP World Tour event in five years. He would also score his first Top 50 win since the 2012 US Open, upsetting countryman Jan-Lennard Struff.

    Stebe's success in Geneva was the catalyst for his surge up the Emirates ATP Rankings, subsequently claiming the title at the Challenger in Poprad Tatry, Slovakia and finishing runner-up on home soil in Marburg two week later. He would reach the second round at the ATP World Tour 500 event in Hamburg as a qualifier, before notching a second Challenger title of the season in Vancouver.

    "It means a lot to me. I didn't know if I was ever going to come back after such a long time away," Stebe added. "Nothing is certain at this stage. I was just really thrilled that I am playing this well. It feels great to be there again and it also feels unreal. I didn't expect to be playing this well, to be honest. I don't know how I'm doing it, but I am. It's really a weird feeling, but I'm happy about it.

    "I knew I could play some good tennis if I'm healthy. If I could make it again, I could be in the Top 100. I used to be there and I know how to get there. That kept me going. My girlfriend and my family were always there for me. I needed some time off during the period. There was a while that I didn't follow tennis at all. Otherwise I would have gone crazy for sure."

    Sitting at No. 471 in the Emirates ATP Rankings to open 2017, Stebe has had to constantly reassess his goals as the season has progressed. An initial target of Top 200 by the end of the year has transformed to a goal of finishing in the Top 100 and solidifying his place in the main draw of the Australian Open. But, despite his resurgent run, he stresses that it is important to put everything in perspective and avoid unnecessary pressure.

    "Everything else is pretty much a bonus. After winning in Poprad I thought the Top 100 could be a goal if I'm playing like this. I don't want to put any pressure on myself. If I'm No. 103 by the end of the year, I don't care. To be this high after starting the season near the Top 500, it's great. I just want to play good matches and everything else will come by itself. If you perform well, the rest will come."

    Seeded ninth, Stebe opens his US Open qualifying campaign against Bosnia's Aldin Setkic on Wednesday. The match is fourth on Court 7.

     

     

  • Cedrik-Marcel Stebe eilt zum Titel in Vancouver

    In 54 Minuten besiegt Enzweihinger Jordan Thompson beim Challenger.



    Vancouver/Enzweihingen (nac). Cedrik-Marcel Stebe hat sich seinen zweiten Challenger-Titel in diesem Jahr gesichert. Der Enzweihinger schlug bei den Odlum Brown Vanopen im kanadischen Vancouver den Australier Jordan Thompson (ATP 74) im Finale deutlich mit 6:0 und 6:1. Durch den Turniersieg machte Stebe einen Satz nach vorne in der Tennis-Weltrangliste. Der 26-Jährige rangiert nun auf Platz 106. „Nächster Stopp: US Open“, gibt sich Stebe auf seiner Facebook-Fanseite freudig erregt.

    Im Eiltempo holte sich der Enzweihinger in Vancouver den Titel. Gerade einmal 54 Minuten benötigte er, um Thompson zu besiegen. Nur einmal in diesem Jahr dauerte ein ATP-Challenger-Turnier noch kürzer. „Es fühlt sich unglaublich an. Ich hatte noch nie zuvor so ein kurzes Finale. Ich habe einfach versucht, mein bestes Tennis zu spielen. Jordan Thompson ist ein wirklich guter Spieler. Deshalb habe ich versucht, in jeder Situation tough zu sein. Zum Glück hatte er ein paar Probleme, die ich ausnutzen konnte“, berichtet Stebe.

    Der Australier kämpfte vor allem mit seinem Service. Nur 41 Prozent aller ersten Aufschläge fanden überhaupt ins Feld. Die Gewinnquote war sogar noch schlechter. Kam einmal der erste Aufschlag, gewann er wenigstens 40 Prozent der Ballwechsel. Beim zweiten Aufschlag waren es dagegen nur 18 Prozent. Stebe nutzte das eiskalt aus. Im ersten Satz nahm er Thompson alle seine drei Aufschlagspiele ab. Auch im zweiten Durchgang brachte der Australier keinen seiner Services durch. Durch ein Break kam er aber trotzdem zu einem Spielgewinn, so dass er nicht mit der Höchststrafe nach Hause geschickt wurde. „Das ist eines der besten Matches, die ich je gespielt habe – vielleicht nicht das beste Match, aber immer noch sehr gut. Ich freue mich wirklich über meine Leistung“, freut sich Stebe.

    Jetzt heißt es, das Niveau zu konservieren, während Stebe einmal über den Kontinent jettet. „Ich will bei den US Open an dieses Finale anknüpfen. Hoffentlich werde ich auch in New York ein paar Matches gewinnen“, blickt der Enzweihinger schon in die Zukunft.

  • Stebe gewinnt 2. Titel der Saison

    Beim ATP Challenger in Vancouver holt sich Cedric-Marcel Stebe den zweiten Titel der Saison – er benötigt im Finale weniger als eine Stunde.



    Nach mehr als drei Jahren Leidenszeit scheint es bei Cedric-Marcel Stebe endgültig wieder bergauf zu gehen. Im Finale vom ATP Challenger in Vancouver besiegte der Deutsche in seiner Comeback-Saison den Australier Jordan Thompson.
    Nach weniger als einer Stunde schlug Stebe zum Matchgewinn auf – wenige Augenblicke später war der zweite Sieg der Saison perfekt – 6:0, 6:1 hieß es am Ende für Stebe.

    Auf dem Weg in die Top 100

    Nach mehr als drei Jahren voller Verletzungssorgen ist der Sieg eine weitere Belohnung für Stebe, der sich in dieser Saison auf der Tour zurück gekämpft hat. Zusätzlich kann sich der 26-Jährige über 100.000 Dollar Preisgeld freuen. Wichtiger wird für den Deutschen die Erkenntnis sein, dass er in der Lage ist einen Top-100 Spieler zu dominieren.
    „Es fühlt sich unglaublich an. Ich habe noch nie ein so kurzes Finale gehabt und zu jeder Zeit versucht, mein bestes Tennis zu spielen. Er ist ein starker Spieler und ich habe versucht, immer tough zu bleiben – er hatte zu meinem Glück ein paar Probleme und die konnte ich ausnutzen“, beschreibt Stebe gewohnt bodenständig seinen Erfolg.

    Perfekter Start ins Spiel

    Für Stebe begann die Partie genau nach seinen Vorstellungen. Er servierte ohne Probleme und konnte anschließend direkt das erste Break erspielen – sein Gegenüber Thompson, der in dieser Saison schon Andy Murray bezwingen konnte, erlaubte sich viele einfache Fehler und Stebe ließ im weiteren Verlauf des ersten Satzes nicht nach.

    Der Deutsche sicherte sich noch zwei weitere Breaks zum 6:0. In Satz zwei das gleiche Bild: Stebe beim Aufschlag ohne Probleme – direktes Break. Anschließend hatte Thompson wenig entgegenzusetzen und konnte lediglich sein ein Break zum 2:1 erspielen, was den Deutschen jedoch nicht beeindrucken sollte: „Das ist eines der besten Matches, die ich gespielt habe – vielleicht nicht das beste Match – aber weiterhin sehr gut. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich will da anknüpfen und hoffentlich nächste Woche bei den US Open in New York noch ein paar mehr Matches gewinnen.“

  • Starker deutscher Sonntag

    Cedric-Marcel Stebe gewinnt in Vancouver

    Beinahe optimale Ausbeute für die deutschen Tennisprofis bei den Turnieren in Übersee: Während sich Cedric-Marcel Stebe den Titel beim ATP-Challenger in Vancouver holte, zog Jan-Lennard Struff in Winston Salem in die zweite Runde ein.



    Was für ein Auftritt von Cedric-Marcel Stebe in Vancouver: Der ehemalige deutsche Davis-Cup-Spieler benötigte im Finale des ATP-Challenger-Turniers von Vancouver lediglich 54 Minuten, um sich gegen den an Position zwei gesetzten Jordan Thompson mit 6:0 und 6:1 durchzusetzen. Stebe nahm dem Australier dabei gleich sechs Mal dessen Aufschlag ab, er selbst musste lediglich einen Aufschlagverlust hinnehmen.

    Der 26-Jährige verbesserte sich damit in der Weltrangliste um 22 Plätze, rangiert bereits wieder an Position 105. Als Karriere-Hoch ist bei Stebe Platz 71 vermerkt. Sebastian Ofner, der österreichische Überraschungsmann aus Wimbledon, war in Vancouver in der zweiten Runde ausgeschieden.

    Gut gestartet ist Jan-Lennard Struff in das letzte Turnier vor den US Open: Der Warsteiner setzte sich zum Auftakt nach 1:48 Stunden gegen Norbert Gombos aus der Slowakei mit 7:6 (3), 7:6 (4) durch und trifft nun auf den an Position fünf gesetzten Pablo Cuevas aus Uruguay. Struff ist der einzige Deutsche, der in Winston Salem im Hauptfeld vertreten ist: Dominik Köpfer verlor das Qualifikations-Finale gegen Rogerio Dutra-Silva mit 4:6 und 4:6.

  •   Jul, 2017
  • Stebe gewinnt, Altmaier raus

    Sieg und Niederlage zum Auftakt in Hamburg.

    Qualifikant Cedric-Marcel Stebe hat seinen Erfolgslauf in Hamburg fortgesetzt, Daniel Altmaier ist in Runde eins hingegen ausgeschieden.



    Cedric-Marcel Stebe hat sich im Duell der Qualifikanten bei den German Open in Hamburg nach 92 Minuten gegen Damir Dzumhur mit 6:3 und 6:4 durchgesetzt. Nachdem es im ersten Satz ein wahres Break-Festival gab, behielt der ehemalige deutsche Davis-Cup-Spieler schließlich souverän die Oberhand. In der zweiten Runde trifft Stebe nun auf Diego Schwartzman aus Argentinien, der sich sicher gegen den Österreicher Andreas Haider-Maurer durchgesetzt hatte.

    Nicht mehr dabei ist Daniel Altmaier, der sich im Eröffnungsspiel auf dem Center Court gegen French-Open-Achtelfinalist Horacio Zeballos tapfer wehrte - sich aber nach 1:48 Stunden mit 6:7 (2) und 4:6 geschlagen geben musste. Altmaier tritt in Hamburg mit Tommy Haas noch im Doppel-Wettbewerb an.

  • Erfolgreicher Start für TennisBase-Trio in Braunschweig

    Nach einem echten Großkampftag bei dem ATP Challenger Sparkassen OPEN sind nun die Achtelfinals komplett. Und dabei gab es gleich in der ersten Runde ein echtes Favoritensterben, denn mit dem Argentinier Horacio Zeballos und dem Brasilianer Thomaz Bellucci sind der Topgesetzte und der Titelverteidiger im Gleichschritt ausgeschieden. Auch Florian Mayer ist nicht mehr dabei - anders Yannick Hanfmann, Maximilian Marterer und Cedrik-Marcel Stebe.



    Zeballos, die Nummer 48 der Weltrangliste, musste dabei gegen den über 120 Plätze hinter ihm rangierenden Deutschen Yannick Hanfmann beim Stande von 3:6, 2:4 wegen Rückenbeschwerden aufgeben. Hanfmann der lange College Tennis in den USA spielte und vor einigen Wochen bei den BMW Open sein ATP-Debüt mit dem Einzug ins Viertelfinale feierte, zeigte sich nach seinem ersten Auftritt in Braunschweig zufrieden. „Ich habe aber gemerkt, dass bei ihm etwas nicht stimmt, von daher ist bei mir auch noch Luft nach oben“, sagte er.

    Auch Titelverteidiger Thomaz Bellucci musste schnell seine Tasche packen. Gegen den starken Portugiesen Gastao Elias unterlag er vor allem im zweiten Satz deutlich mit 5:7, 2:6.

    Neben dem Topgesetzten und dem Titelverteidiger haben mit Dustin Brown und Florian Mayer zwei der ganz großen Publikumslieblinge des mit 127.000 Euro dotierten Turniers zum Auftakt verloren. Brown setzte die Zuschauer der bei ihm üblichen Achterbahn der Gefühle aus. Gegen den Italiener Marco Cecchini startete die Nummer sieben der Setzliste zwar schwach, brillierte nach dem 3:6 aber mit 6:1. Während er dabei die gesamte Palette seines Könnens zeigte, dominierte im entscheidenden Durchgang wieder das gradlinige Spiel des Italieners, der mit 6:3 in die zweite Runde einzog.

    Auch Florian Mayer unterlag in drei Sätzen. Gegen den Kroaten Victor Galovic geriet er von Beginn an unter Druck und konnte sich nur im zweiten Satz zeitweise freispielen. Neben Hanfmann stehen mit Oscar Otte, Cedrik-Marcel Stebe, Yannick Maden und Maximilian Marteter vier weitere Deutsche in Runde zwei des ATP Challengers. Marterer besiegte mit dem Japaner Taro Daniel die Nummer fünf der Setzliste mit 2:6, 6:4, 7:6 – trug also ebenfalls zum Favoritenstreben bei. Otte und Maden hatten in rein deutschen Duellen ihre Gegner Louis Wessels und George von Massow jeweils in zwei Sätzen besiegt.

  • TennisBase-Quartett in Braunschweig am Start

    TennisBase-Quartett in Braunschweig am Start!

    Vier Spieler aus der TennisBase starten heute in die erste Runde der Sparkasse OPEN in Braunschweig (ATP-Challenger-Turnier)



    Am Montag startete das Hauptfeld der 24. Auflage des ATP Challengers Sparkassen OPEN. Mit dabei in Braunschweig vier Profis der TennisBase Oberhaching: Florian Mayer, Yannik Hanfmann, Maximilian Marterer und Cedrik-Marcel Stebe.

    Im mit 127.000€ dotierten Challenger in Braunschweig sind neun Spieler aus den Top 100 im Hauptfeld vertreten. Darunter der top-gesetzte Argentinier Horacio Zeballos. Außerdem sind mit Titelverteidiger Thomaz Belluci aus Brasilien und Florian Mayer, der das Turnier 2013 gewinnen konnte, weitere Top-Spieler im von der ATP Tour zum „besten Challenger der Welt“ gekürten Turnier vertreten. Aus der TennisBase spielen neben Mayer auch Yannik Hanfmann, Maximilian Marterer und Cedrik-Marcel Stebe in Braunschweig.

    Alle vier Spieler der TennisBase beginnen heute ihre erste Runde. Auf dem Center Court muss Florian Mayer  gegen den Kroaten Viktor Galovic ran, der am Sonntag den Recanati Challenger in Italien gewinnen konnte.

    Direkt im Anschluss an die Partie spielt Yannik Hanfmann. Ihn erwischte ein schweres Los: Der 25-Jährige bekommt es bereits in der ersten Runde mit dem an eins gesetzten Argteninier Zeballos zu tun.

    Am Wochenende kam Cedrik-Marcel Stebe als ungesetzter noch ins Finale des ATP Challengers in Marburg. Der Linkshänder musste sich am Samstag nur dem Serben Filip Krajinovic geschlagen geben. Heute hat Stebe in Braunschweig den Ungarn Attila Balazs zum Gegner.

    Der vierte teilnehmende Spieler aus Oberhaching, Maximilian Marterer, steht in seiner ersten Runde dem an fünf gesetzten Taro Daniel aus Japan gegenüber. Für ihn ist es nach 2014 und 2015 bereits die dritte Teilnahme an den Sparkassen OPEN.

  • Finale in Marburg: Stebe weiterhin in Topform

    ATP-Challenger/ITF-Round-up: Stebe mit Endspiel.

    Der lange verletzte Cedrik-Marcel Stebe klettert das Ranking immer weiter nach oben. Nach seinem kürzlichen Sieg in Poprad im Juni erreichte er nun das Finale in Marburg.



    Im Endspiel zweiter Ungesetzter unterlag Stebe hier dem Serben Filip Krajinovic mit 2:6, 3:6, damit riss nach neun Siegen in Folge ein schöner Lauf. Stebe wird dank der tollen Wochen wieder an den Top 150 der Welt schnuppern.

    Einen Doppeltitel beim Future in Saarlouis gewann Christoph Negritu an der Seite von Patrick Grigoriu mit einem 7:6 (2), 6:4-Sieg über Marc Giner/Patrick Mayer, ebenso Lukas Ollert in Telfs mit Marc-Andrea Hüsler durch ein 7:5, 7:5 gegen Pascal Brunner und Gavin van Perperzeel sowie das Duo Robin Kern/Sami Reinwein dank eines 6:1, 6:3 über Simon Navarro/Marcelo Plaza in De Haan/Belgien.

    Negritu stand zudem im Einzel-Halbfinale, wo er dem Turniersieger Tristan Meraut unterlag, ebenso Pascal Meis in Middelburg/Niederlande, wo er gegen Botic van de Zandschulp verlor.

     
  •   Jul, 2016
  • Alexander Lohmann/ Besucher

    Schade es sollte nicht reichen für die Hauptrunde bei schönem Wetter. Stebe : Satral 4 : 6 / 4 : 6 Letzte Chance nun noch im Doppel viel Glück.
  • Alexander / Besucher

    Hamburg: C.-M. Stebe (GER) : G. Andreozzi (ARG) 6 : 2 / 6: 1 Tolles Match mit tollem Lob und anschließenden Stop Ball - Mach weiter so. Hat mich gefreut dich mal wieder getroffen zu haben. Drück dir die Daumen das du weiter kommst.
  •   Apr, 2016
  • Thorsten Wolf

    Hallo, du musstest ja leider beim letzten Future auf das Achtelfinale verzichten. Ich hoffe mal, es ist nicht schlimmes.! Kämpfe weiter. Viele Grüße
  •   Jan, 2016
  • Frank Buschmann

    Hallo, wie sieht es gesundheitlich aus? Kannst Du Deine Karriere fortsetzen?